Rat: Kompromiss rettet Etat
METELEN Die Sanierungen am Alten Amtshaus, am Rathaus und an der Sporthalle – fast hätten unterschiedliche Auffassungen von CDU, SPD und UWG dazu die Verabschiedung des Haushaltes für 2010 platzen lassen. Erst ein Kompromissvorschlag von Kämmerer Andreas Möllers machte den Weg frei.
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Möllers führte dann einen Konsens herbei. Sein Vorschlag lässt dem Rat alle Möglichkeiten und noch Zeit für eine endgültige Entscheidung – bis feststeht, nach welchem Konzept (Architekten Haase oder Tewes) die Sporthalle saniert wird.
Sperrvermerke
So sollen – versehen mit einem Sperrvermerk, den nur der Rat aufheben kann– 240 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II für die Sanierung des Alten Amtshauses im Etat 2010 eingeplant werden. Die verbleibenden Mittel aus dem Konjunkturpaket in Höhe von 103 970 Euro sollen in die Sanierung des Rathauses fließen – auch hier gibt es aber einen Sperrvermerk.
Haase im Vorteil?
Weiterhin beinhaltet der Vorschlag, das Konzept des Architekturbüros Haase im Haushalt einzuplanen. Es ist mit 1,8 Millionen und einem Zuschuss von bis zu 600 000 Euro kalkuliert.
Gleichwohl will sich der Rat erst nach einem Vergleich beider Konzepte auf eine Entscheidung über eine Vergabe an die Architekten Haase oder Tewes festlegen. In einer Sondersitzung am 29. März sollen die Sanierungskonzepte zur Sporthalle noch einmal von beiden beteiligten Architekten dargelegt werden.
Die Entscheidung über den Einsatz aller Mittel solle nach der Sondersitzung fallen, sagte Bürgermeister Helmut Brüning. „Wir sollten dabei alles daran setzten, auf Kreditaufnahmen möglichst zu verzichten“, forderte Dr. Jürgen Schmitter für die SPD.
Nicht nur Ja
Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung aus den Reihen der UWG (Petra Oskamp und Franz-Gerd Böing) stimmte der Rat nach dem gefundenen Kompromiss bei den Sanierungsvorhaben schließlich für die Verabschiedung des Gemeindeetats.















