Das Quube-Konzept
MÜNSTER Hannes und Alexander haben nicht das Wunschparadies gefunden. Keine Öllampe, an der man bloß reiben muss, um sich Herzensträume zu erfüllen. Aber Alexander und Hannes haben eine Idee.
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„Stell dir vor, du kannst alles kriegen, was du dir erträumst“, sagt Alexander Frontzek, „eine Trittleiter mit drei Sprossen und grünen Füßen. Irgendwas Normales oder irgendwas Verrücktes.“ Kurz: eine Idee, die helfen könnte, sich das Leben etwas leichter zu machen.
Im Juni dieses Jahres haben Alexander Frontzek und Hannes Gräuler angefangen mit der Ausarbeitung ihrer Idee. Das Produkt ist fast fertig und nennt sich quube.de – „Gefunden werden, nicht suchen“, lautet das Motto, das hinter der Geschäfts-Idee der beiden Studenten steckt.
Kein sinnloses Suchen
Quube funktioniert ähnlich wie die Online-Dienste My- Hammer oder Ebay. Der Unterschied: „Im Gegensatz zu Ebay muss man nicht selber suchen, sondern seine Wünsche einfach nur eingeben und abwarten“, sagt Alexander.
Die Quube-Plattform führt Händler mit kaufbereiten Interessenten zusammen. Der Kunde gibt seine Produktanfrage ein. Die Höhe des Preises kann er begrenzen. „Da mehrere Händler Angebote schicken können, führt die Konkurrenz zu erhöhtem Wettbewerb“, sagt Informatiker Hannes. Generell: In ihrem System sehen die zwei ambitionierten Jungunternehmer viele Vorteile. Hannes sieht in dem Quube-System auch Chancen für kleine Einzelhändler.
Denn die haben auf der Online-Plattform keine Nachteile gegenüber größeren Händlern. Um schwarze Schafe unter den Händlern zu entlarven, gibt es ein Ebay-ähnliches Bewertungs-System für die Kunden. Je mehr Kunden und Händler sich auf Quube registrieren, desto erfolgreicher könnte die Idee der zwei funktionieren. Die Homepage ist übersichtlich und ausführlich. „Internet-Shopping so einfach wie möglich zu machen, das war unser Ziel“, sagt Alex.
Vorläufig nur eine Demo-Version
Die Studenten haben viel Zeit investiert, haben Händler gefragt, an der Homepage gefeilt, auf Genehmigungen gewartet und sich rechtlich abgesichert. Ab heute kann sich jeder die Demo-Version der neuen Homepage ansehen. Kunden können in Kürze die ersten Anfragen eingeben. Händler können sich schon jetzt registrieren. Dann heißt es abwarten. Und ob die beiden Jungunternehmer optimistisch sind? „Ja sicher!“






















