Forderung Rickfelders: Landtag soll Absetzung von Polizeichef Wimber prüfen
MÜNSTER Polizeipräsident Hubert Wimber gerät wegen seiner positiven Haltung zur Legalisierung von weichen Drogen politisch unter Druck: Der münstersche CDU-Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder bezeichnet dessen Äußerungen als "gefährlich" - und will nun prüfen lassen, ob Wimber als Polizeipräsident noch tragbar ist.
Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber wird wegen seiner Äußerungen zur Legalisierung von weichen Drogen scharf vom CDU-Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder angegriffen. (Foto: Jean-Marie Tronquet)
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Wenn der Polizeipräsident einer Stadt wie Münster sich für eine Legalisierung von weichen Drogen ausspricht, sei das eine Einladung für alle Kriminellen, argumentiert Rickfelder in einer Pressemitteilung.
Tatsache sei, dass jeder Konsument harter Drogen vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hat. „Als Einstiegsdroge sind diese also nicht zu unterschätzen“, lässt sich Rickfelder zitierten. Selbst in den Niederlanden werde die Liberalisierung von weichen Drogen seit einiger Zeit wieder zurückgefahren.
Rickfelder: Äußerungen schaden der Polizei
„Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Wimber schaden der Polizei“, meint Rickfelder.
Laut Rickfelder kommt selbst eine Analyse der BKA-Forschungsreihe „Freigabe von Drogen – Pro und Contra“ am Ende zu dem Ergebnis: Die Entscheidung, ob und wie der Suchtproblematik begegnet werden soll, ist aber nicht hauptsächlich eine juristische, medizinische oder sozialtherapeutische, sondern primär eine politische“.


































