26. Februar bis 28. Mai
Ausstellung "Goldene Pracht"
Das Landesmuseum stellt spektakuläre Kirchenkunst aus. mehr...
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MÜNSTER Die Landesregierung unterstützt die Pläne der Uni Münster, ein Islam-Zentrum aufzubauen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) teilte der Universitätsleitung mit, dass das Land vorerst nur die Uni Münster bei der Errichtung eines Islam-Zentrums fördern würde. Dies teilte die Uni am Donnerstag mit.
(Foto: Archiv)
Für den Fall, dass auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) die Uni Münster als einen von mehreren Standorten für die Ausbildung islamischer Religionslehrer finanziell unterstützen werde, stellte Ministerin Schulze bis zu 500.000 Euro pro Jahr aus dem NRW-Landeshaushalt in Aussicht.
Zum Hintergrund: Der Wissenschaftsrat hatte angeregt, an mehreren deutschen Hochschulen Islam-Institute auszubauen beziehungsweise neu einzurichten. Bundesministerin Schavan hatte sich diesem Plädoyer angeschlossen und angekündigt, drei oder vier Hochschulen entsprechend auszustatten.
Beste Voraussetzungen
Die Rektorin der Uni, Professorin Ursula Nelles, begrüßte das Votum Schulzes. "Die WWU bietet beste Voraussetzungen für die Etablierung eines Islam-Zentrums: Wir bilden bereits seit 2004 am ,Centrum für Religiöse Studien' islamische Religionslehrer aus - mit Professor Mouhanad Khorchide haben wir jüngst einen europaweit anerkannten Wissenschaftler berufen.
Darüber hinaus verfügt die Uni Münster über eines der größten islamwissenschaftlichen Institute Deutschlands", betonte sie. Schließlich biete die Uni Münster mit ihren großen Fachbereichen Katholische und Evangelische Theologie, mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" und zahlreichen anderen Fächern (z.B. Judaistik, Orthodoxe Theologie) gute Möglichkeiten für einen wissenschaftlichen Austausch und Diskurs.
Bedarf an Religionslehrern
"Die Pläne der WWU sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass NRW einen islamischen Religionsunterricht einführen kann", unterstrich Ministerin Svenja Schulze. "Mit rund 320.000 muslimischen Schülerinnen und Schülern hat NRW einen erheblichen Bedarf an Lehrkräften."
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