Sperrung aufgehoben: Piepender Wecker löste Bombenalarm am Bahnhof aus
MÜNSTER Die Haupthalle des Hauptbahnhofs Münster ist am Donnertstagabend wegen eines Bombenalarms für mehrere Stunden gesperrt worden. Ein Bahnmitarbeiter hatte merkwürdige Geräusche aus einem Schließfach gehört. Bundespolizei und Sprengstoffexperten aus Düsseldorf rückten an - und fanden einen harmlos piependen Wecker. Um 20.45 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.
Die Haupthalle des Bahnhofs war seit 17.20 Uhr gesperrt. Ein Bahn-Mitarbeiter hatte verdächtige Geräusche aus einem Schließfach gehört. (Foto: @DasFchen)
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Laut Presseerklärung der Bundespolizei alarmierte ein Bahn-Mitarbeiter gegen 17.15 Uhr die Bundespolizei über "tickende Geräusche" in einem Schließfach. In dem Schließfach befanden sich mehrere Gepäckstücke, wobei aus einem Rucksack verdächtige Geräusche zu hören waren.
Die Bundespolizei sperrte daraufhin vorsorglich nicht nur die Personenhalle sondern auch den Haupt- und Verbindungstunnel und alarmierte Spezialkräfte aus Düsseldorf. Später wurde vorsichtshalber auch der über dem Schließfach liegende Bahnsteig 2/3 für den Zugverkehr gesperrt, wodurch es zu geringen Verspätungen im Regionalverkehr kam.
Update 20.45 Uhr: Etwas unübersichtliche Nachrichtenlage: Die Bundespolizei spricht nun von "mehreren Gepäckstücken". Seit 19.50 Uhr - und nicht schon seit 19 Uhr - untersuchen die Sprengstoffspezialisten nun vorsichtig ein Gepäckstück nach derm anderen.
Update 20.06 Uhr: Sprengstoffexperten aus Düsseldorf sind seit mittlerweile einer Stunde vor Ort. Wir warten auf den Anruf des Einsatzleiters.
Update 18:59 Uhr: Die Bahn hat nun doch "aus Sicherheitsgründen" die Gleise 2 und 3 am Hauptbahnhof gesperrt. Alle Regionalbahnen aus Richtung Hamm mit dem Ziel Münster enden in Hiltrup, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage.
Die Passagiere werden gebeten, den Stadtbus von Hiltrup in die Innenstadt zu nehmen. Der überregionale Schienenverkehr wird auf die anderen Gleise verlegt. Dadurch könne es zu Verpätungen kommen.
Ursprungsmeldung: Die Fahrgäste mussten vorsorglich die Bahnhofshalle verlassern. Die Halle bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. Das Paket wird nun mit Sprengstoffhunden untersucht.
Laut dem Einsatzleiter, Haupkommissar Wüstenbecker, fiel einem Mitarbeiter der Bahn beim Vorbeigehen Geräusche aus einem Schließfach auf. Als er es öffnete, fand er darin einen Koffer. "Beim Öffnen wurden Gegenstände gefunden, in die man einiges Hineininterpretieren könnte und von denen man nicht genau weiß, ob von ihnen eine Gefahr ausgeht", sagte Wüstenbecker. Insgesamt seien elf Einsatzkräfte vor Ort.
Daraufhin rief er die Bundespolizei. Vorsichtshalber sei ein Bombenentschärfungskommando aus Düsseldorf angefordert worden. Der Bahnverkehr läuft vorerst normal weiter. Reisende können über Nordtunnel zu den Gleisen gelangen.


























