Rechten die Stirn bieten - Vortrag von Neonazismusforscher Häusler
MÜNSTER Welchen Einfluss Bürgerbewegungen auf die Demokratie nehmen können, hat die Entscheidung über die Musikhalle am Wochenende gezeigt.
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In Köln errangen Rechte um den Anwalt Markus Beisicht im Verein „Pro Köln“ mit Islamfeindlichkeit und Hetze gegen den Bau einer Moschee 2004 vier Plätze im Stadtrat. Seither werde versucht, von Köln aus gesteuerte „Ableger“ mit dem Label „Pro“ in anderen Städten des Landes zu gründen, die bei den nächsten Kommunalwahlen antreten sollen.
„Es war daher eine vorbildliche Idee, den Verein Pro Münster als antifaschistische Bewegung zu gründen“, lobte Häusler die Aktiven um Jan Große-Nobis. Die übrigen Bewegungen mit „Pro“-Vorsatz hätten in der Regel starke Verbindungen zu militanten Neo-Nazis, so der Forscher von der Fachhochschule Düsseldorf.
In Münster konnten sich die Rechtsextremen bisher nicht erkennbar formieren: „Pro Münsterland wurde zwar angekündigt und es gibt auch eine Website“, so Jan Große-Nobis, „aber da tut sich bisher nichts.“


















