Brand beim SC Sprakel: "Die Solidarität ist riesig"
SPRAKEL Nach dem "wahrscheinlich schwärzesten Tag der Geschichte des SC Sprakel", so ist im Norden Münsters immer wieder zu vernehmen, freut sich der Verein über zahlreiche Solidaritätsbekundungen.
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"Bei aller Bestürzung ist das doch eine positive Geschichte", sagt SCS-Vorsitzender Roland Westerschulte, der bereits am Sonntag Anrufe von anderen Sportvereinen, aus der Politik aber auch von vielen Sprakeler Bürgern erhielt, die spontan Unterstützung anboten. "Das ist genial, wer alles wie helfen will - und wir sind richtig dankbar dafür." Die DJK Grün-Weiß Gelmer, ohnehin eng mit den Sprakelern verbandelt, stellt ihre Sportanlage für das Training (mittwochs und freitags) sowie die Spiele der 1. SCS-Mannschaft am Sonntag zu Verfügung. "Das ist selbstverständlich", sagt Vorsitzender Hans-Jürgen Pieper, "dass wir als Nachbarverein in so einer Not helfen. Das ist ja hammerhart." Auch Westfalia Kinderhaus, BG Gimbte (für die Sprakeler A-Jugend, deren Trainer kommt wie einige Kicker aus Gimbte) und Grün-Weiß Amelsbüren bieten ihre Hilfe an, letztere wollen bei der Beschaffung von Containern tätig werden, die für die Übergangszeit als Umkleideräume genutzt werden können. Eine gleich lautende Zusage kam vom Sportamt der Stadt Münster. Abteilungsleiter Michael Willnath: "Die Sportfreiflächen sind wohl unbeschadet, so dass einem Trainingsbetrieb nichts im Wege steht - bis auf die Freigabe durch die Staatsanwaltschaft und das Flutlicht. Die Verteilerstelle dafür war im abgebrannten Sportheim angebracht. Sobald das Gebäude freigegeben wird, wird ein Elektriker kommen und eine provisorische Leitung schalten. Wir stehen im Schulterschluss zum Verein", sagt Willnath. Und: "Unser Ziel muss sein, schnell am Standort selbst den Trainingsbetrieb zu ermöglichen." Positive Rückmeldungen auch aus der Politik - Ludger Janning übermittelte für die CDU Sprakel: "Wir werden den Sportverein mit allen Möglichkeiten unterstützen, auf dass das Sportheim wieder möglichst schnell errichtet werden kann." Nicht zuletzt: Auf Spendensammlung werden nun wohl bald auch einige Sprakeler Bürger gehen.

















