Brückenschlag: Neuer Haus-Kannen-Überweg wird frei gegeben
AMELSBÜREN. Noch haben die Baufahrzeuge die Zufahrt für sich alleine: In den vergangene Tagen ist die Rampe zur neuen Haus-Kannen-Brücke asphaltiert worden. In der kommenden Woche wird sie dann aber für den Verkehr frei gegeben. Das erklärt Thomas Kuchta vom Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) in Datteln.
Eigentlich sollte die Venner-Moor-Brücke "nur" angehoben werden. Nun wird sie aus technischen Gründen neu gebaut. (Foto: Burkhard Beintken)
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Zu kurz und zu niedrig
Die alte Brücke muss weichen, da sie an der Stelle für die moderne Schifffahrt zu kurz und zu niedrig ist. Letzteres hatte vor einiger Zeit ein Binnenschiff bewiesen, das voll vor die Brücke gefahren war. Seitdem weist das Bauwerk einen Schaden auf. Doch ist die Brücke auch zu kurz: Da der Kanal verbreitert wird, muss sie schon aus diesem Grunde weichen.
Die neue Stabbogenbrücke passt sich nicht nur optisch an die anderen Brücken auf der Kanalstrecke an. Da die Bögen das Gewicht tragen, hat die Brücke eine geringere Bauhöhe, entsprechend müssen trotz einer Anhebung der Durchfahrtshöhe für die Schiffe die Zufahrts-Rampen für den Fahrzeugverkehr kaum steiler werden.
Insgesamt 3,5 Millionen Euro wird der Ausbau gekostet haben, wenn die Fahrbahn über die neue Brücke für den Verkehr frei gegeben ist. Anschließend wird die alte Brücke abgebaut, auf ein Schiff verladen und nach Datteln transportiert. Dort repariert lagert das WNA sie zwischen, bis sie in einem Hafen in Datteln weiter genutzt werden kann.
Zu schwer
Ein weiterer Brückenneubau steht vermutlich schon im kommenden Jahr an: Weil bei einer Anhebung der Venner-Moor-Brücke die höheren Widerlager zu schwer für den Untergrund werden würden, soll sie nun auch komplett neu gebaut werden.























