13. Februar
Großer Karnevalsumzug in Wolbeck
Durch Wolbeck zieht der größte närrische Umzug der Stadtteile. mehr...
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HILTRUP Der Infopunkt an der Marktallee entwickelt sich immer mehr zu dem zentralen Schaufenster des Stadtteils. 4200 Besucher zählten die 28 Ehrenamtler im ersten Halbjahr 2010 - fast 50 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Auch aus der lokalen Wirtschaft kommt immer mehr Unterstützung.
Der WVH (hier vertreten durch Geschäftsführer Volker Sandner,l.) unterstützt fortan Friedrich Meyer zu Berstenhorsts Infopunkt. (Foto: Thomas Thiel)
Vier neue so genannte Premium-Sponsoren starten zum 1. September ihre Partnerschaft mit der Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, ein enges Netzwerk zwischen sozialen Einrichtungen, öffentlichen Institutionen, Vereinen und der Wirtschaft vor Ort aufzubauen.
Einer der neuen Geldgeber ist eigentlich ein alter: Der Wirtschaftsverbund Hiltrup (WVH). Bis vor kurzem war die Interessenvertretung der Hiltruper Geschäftsleute Untermieter in den Räumlichkeiten des Infopunkts. Der WVH bot dort an einem der Schreibtische eine Sprechstunde an. "Doch die wurde nicht gut genug angenommen", erklärt Volker Sandner vom WVH. Deshalb beendete die WVH das Mietverhältnis.
Sponsoren gegen Finanzierungslücke
Die Unterstützung des Infopunkts wollte der Wirtschaftsverbund jedoch unbedingt weiterführen. "Diese Institution ist uns sehr wichtig", so Sandner.
Deshalb wurde der WVH Premium-Sponsor und überzeugte drei weitere Firmen, es ihm gleich zu tun. Ansonsten wäre eine Finanzierungslücke entstanden.
50 Euro pro Monat
Mindestens 50 Euro zahlen die Sponsoren zukünftig jeden Monat, dafür kommt ihr Name auf eine Sponsorenwand am Eingang des Infopunktes an der Marktallee. 15 Einträge verzeichnet sie bereits. Ebenso viele "Partner" unterstützen den Verein mit mindestens 25 Euro monatlich.
"Wir bekommen keinerlei öffentliche Gelder, insofern sind wir auf private Geldgeber angewiesen", erklärt Infopunkt-Mitgründer Friedrich Meyer zu Berstenhorst. Doch abhängig machen von einzelnen Sponsoren will sich der Infopunkt nicht. "Wir setzen auf eine breite Sponsoren-Basis", betont Meyer zu Berstenhorst, "so können wir neutral bleiben."
Nächstes Ziel: 10.000 Besucher
Das nächste Ziel hat er derweil schon im Blick: "Wir wollen bis Jahresende die 10.000-Besuchermarke knacken."
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