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MÜNSTER Der USC Münster muss weiterhin jeden Cent und jeden Euro umdrehen. Egal ob im sportlichen Bereich oder im nahen Umfeld, der Volleyball-Bundesligist unterliegt angesichts der angespannten Finanzsituation einem strikten Sparzwang.
Doreen Engel und der USC gewannen gegen Stuttgart in einem engen Match. (Foto: Tronquet)
Ein Fakt, der natürlich auch den sportlichen Sektor von Trainer Axel Büring betrifft. Denn wenn kein Geld vorhanden ist, sind auch Verstärkungen für die kommende Saison nur schwer zu bekommen. Das hat auch Schulz gerade bitter zu spüren bekommen. "Ich habe mit einer guten Spielerin aus dem europäischen Ausland gesprochen, die Interesse am USC hatte. Doch ich musste ihr absagen, da ich ihr keine Klarheit geben konnte", erklärt Schulz die momentan missliche Lage. Doch trotz aller aktuellen Nöte glaubt Schulz fest, für die Spielzeit 2009/2010 eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen - auch wenn die Verträge von Ines Bathen, Doreen Engel, Lisa Thomsen, Johanna Barg Steffi Golla und Claudia Bimberg auslaufen.
Sechs Verträge enden
"Wir werden mit allen im März sprechen und ihnen Angebote unterbreiten. Es gibt für uns kein Grund zu wechseln", sagt Schulz. Allerdings schlügen sich die finanziellen Rahmenbedingungen auch auf den Etat der ersten Mannschaft nieder. "Trotzdem bin ich guten Mutes, dass wir das Team halten können. Denn in Gesprächen mit den Spielerinnen merke ich, dass sie sich mit dem USC entwickeln wollen", erklärt der Sportliche Leiter. Könnte der USC den knapp besetzten Kader dann noch mit einer Zuspielerin und einer Außenangreiferin ergänzen, wäre Schulz für das kommende Jahr nicht bange. "Dann stehen wir sportlich im guten Mittelfeld. Und dies ist ob der finanziellen Lage auch realistisch."
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