Kindertheaterfestival: Buchfink-Theater begeistert Kinder mit sozialkritischem Stück
NEUENKIRCHEN Eigentlich sucht Sara auf der Müllkippe nach Essbarem und Nützlichem. Sie findet ein Paar Schuhe, doch in denen steckt noch jemand drin - Ferdinand, der Sohn einer reichen Familie, der durch einen verrückten Zufall auf der Müllkippe gelandet ist.
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Denn Ferdinand hat es als reicher Schnösel aus gutem Hause gar nicht leicht Freunde zu finden. Dauernd wird er von den beiden Rowdies Joey und Ufo wegen seiner guten, sauberen Kleidung gehänselt. Beide sind eigentlich nur mächtig eifersüchtig auf „Stäubchen“, wie sie Ferdinand nennen. Und trotzdem möchte Ferdinand nichts lieber als endlich Freunde zu haben.
Das Abenteur beginnt
„Ich hab alles, aber irgendwie auch nichts“, sagt er traurig. Erst als er die Jungs mit seinen teuren Spielsachen besticht , darf er mit ihnen Verstecken spielen und genau damit beginnt sein Abenteuer. Im Verlauf dessen findet er auf der Müllhalde in der bodenständigen Sara aus den „Schlamms“eine sehr gute und treue Freundin, während überall in den Medien nach ihm gesucht wird.
Mit tollen selbstgebauten Bühnenbildern und Requisiten für seine Puppen, versetzte Schauspieler Christoph Buchfink die Kinder immer wieder in Erstaunen, denn die wechselnden Spielorte mit den liebevoll gestalteten Requisiten der Müllhalde oder eines roten Mini-Sofas entlockten den Kindern zahlreiche „Ohhs“ und „Ahhs“.
Cooler als Nachtisch
Auch der Hintergrund der Geschichte, der den Konflikt zwischen Arm und Reich thematisiert, wurde den Kindern, dank der kindgerechten Erzählweise Buchfinks, schnell und einprägsam deutlich. In allem um es mit Ferdinands Worten zu sagen: „Cooler als fünf Portionen Nachtisch mit Schokoladencreme.“

















