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Medienhaus Lensing
18.08.2011 11:09 Uhr
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Ausbildungsserie: Sicheres und gepflegtes Auftreten sind wichtig

NEUENKIRCHEN Kleider machen bekanntlich Leute. Ein schicker Anzug, ein moderner Haarschnitt oder ein adrettes Kostüm machen aber weder einen Bankkaufmann noch eine Bankkauffrau aus. „Es ist die Offenheit, die ehrliche Freundlichkeit und eine kommunikative Art mit anderen Menschen umzugehen“, sagt Nina Frieling.Von Yvonne Petrausch

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Freundlichkeit und ein gepflegtes Äußeres gehören für Nina Frieling und Lutz Holöchte, Azubis bei der Kreissparkasse Steinfurt, zu den Grundsätzen ihrer Ausbildung. Momentan sind beide in der Filiale in Neuenkirchen eingesetzt. (Foto: Yvonne Petrausch)

Und sie muss es wissen. Nina ist eine von vielen angehenden Bankkauffrauen bei der Kreissparkasse Steinfurt. Abwechslung im Beruf Bereits im zweiten Lehrjahr, weiß die 20-Jährige ganz genau, was ihre Kunden an ihr schätzen, von ihr und ihren Kollegen erwarten, wenn sie an den Schalter in der Filiale in Neuenkirchen treten.
„Jeder Kunde hat ein anderes Anliegen, auf das muss man sich immer wieder neu einstellen können“, betont Nina. „Das macht aber auch die Abwechslung in diesem Beruf aus.“

Ein freiwilliges Praktikum in den Ferien hat ihr 2009 bei der Berufswahl sehr geholfen. „Ich habe den vollen Einblick in das Alltagsgeschäft bekommen“, erinnert sie sich. Auch jetzt in der Ausbildung durchläuft Nina nahezu jeden Bereich, jede Abteilung der Sparkasse. „Mal ist man im Finanzierungsbereich, im Vermögensmanagement, im Immobiliencenter oder auch im Servicecenter. Gewisse Bereiche kann man sich aber auch wünschen“, weiß sie.

Auswahlverfahren

Noch ganz neu im Anzug steckt Lutz Holöchte. Der 19-Jährige hat am 1. August mit seiner Ausbildung begonnen. Direkt nach dem Abitur freut er sich nun auf viel praktische Arbeit und natürlich auf den Kundenkontakt. „Man muss einfach offen sein, freundlich und teamfähig, Eigeninitiative zeigen und unbedingt wissen wie man auftritt“, zählt er auf.

Teamwork und Kommunikationsbereitschaft werden schon vor der Einstellung in so genannten Assessment-Centern – das sind Auswahlverfahren in Gruppen – getestet. In Rollenspielen und Gruppenarbeit müssen die Bewerber so zeigen, wie kommunikativ sie sind und wie sie beispielsweise mit schwierigen Situationen klar kommen.

Zwischenprüfung nach 13 Monaten

In Einzelgesprächen haben die Bewerber dann noch einmal die Gelegenheit, sich alleine zu präsentieren. „Auf Einstellungstests verzichten wir bereits seit zehn Jahren. Der gibt meist keinen Mehrwert zum Lebenslauf“, betont der Ausbildungsbetreuer Matthias Janotta.

Zweieinhalb Jahre dauert die Ausbildung. Neben der Arbeit in den verschiedenen Filialen stehen fünf Blöcke Schulunterricht in der Berufsschule auf dem Plan. „Sechs Wochen am Stück gehen die Azubis dann zur Schule“, erklärt Janotta. Nach 13 Monaten müssen sich die jungen Bänker einer Zwischenprüfung stellen.

„Aber wenn man sich interessiert und engagiert zeigt, wird man auch gefördert. Wenn man sich anstrengt, hat man später viele Möglichkeiten“, weiß Nina. Und Lutz ergänzt: „Die Ausbildung ist ein guter Grundstein, um später alles mögliche zu machen.“


73 junge Menschen bildet die Kreissparkasse Steinfurt momentan aus. Das Bewerbungsverfahren für nächstes Jahr ist zwar bereits abgeschlossen, „aber ab April nehmen wir die Bewerbungen für 2013 an“, sagt Janotta.

Einführungswoche

Für Lutz geht es jetzt erst einmal für eine Woche nach Salzbergen. Hier findet eine Einführungswoche für alle neuen Azubis der Kreissparkasse statt.

„Mit dieser Einführungswoche wollen wir aus den sich fremden Jugendlichen eine Gemeinschaft bilden. Aber auch Gruppenarbeit und Zeitmanagement üben“, erklärt der Ausbildungsbetreuer. Aber auch Verhaltensweisen, wie beispielsweise bei einem Banküberfall, werden hier trainiert. Einen Tipp haben die beiden noch, für alle zukünftigen Azubis, die ihnen als Bänker folgen wollen: „Seid ihr selbst, verstellt euch nicht.“ 


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