Bahnhof St. Arnold: Triebwagen kehrt zurück
NEUENKIRCHEN/ST. ARNOLD. In St. Arnold gibt es am alten Bahnhof nach 26 Jahren wieder einen Triebwagen – wenn auch nur als Graffiti-Express.
Ortstermin am weißen Container, bevor die jugendlichen Graffiti-Künstler kamen: CDU-Fraktionschef Nico von Royen und die weiteren Mitglieder der CDU-Fraktion sowie ECN-Vorsitzender Marcus Tesker und sein Stellvertreter Paul-Heinz Niehues. (Foto: privat)
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Der ECN überlegte vor einigen Monaten noch, wie man den Werkstatt- und Magazincontainer am Bahnhof in St. Arnold in ein Schmuckstück verwandeln könnte. Hilfe kam aus Burgsteinfurt. Hier lernt eine Gruppe Jugendlicher um Brigitte Bäumer unter anderem vom Profi Jan Fietz aus Burgsteinfurt voneinander, auf legale Art und Weise die Graffiti-Kunst auf zur Verfügung gestellter Flächen zu bringen.
Weitere Sehenswürdigkeit
Und so wandte sich der ECN an Frau Bäumer, die eine Malschule leitet und für ihre Jugendlichen immer wieder Flächen zum Sprayen sucht. Die Idee, einen Konsens aus Bild und Graffiti zu zaubern, kam bei den Jugendlichen so gut an, dass diese sofort einen Entwurf fertigten. Aufgrund des Wetters, konnte die Aktion leider erst am vergangenen Wochenende stattfinden. Nun ist das Kunstwerk vollendet – und St. Arnold hat eine weitere Sehenswürdigkeit.
Ein Bild vor Ort machte sich die CDU Neuenkirchen. CDU-Fraktionsvorsitzender Nico von Royen war wie auch Norbert Konert, Gudrun Kenning und Klaus Hüwe (alle CDU-Fraktion) begeistert, zumal vor allem Jugendliche an diesem Projekt arbeiteten.
Hilfe von Firmen wäre gut
Bereits im Vorfeld wurde die Grundierung für den Container vom Malermeister Bäumer aus Steinfurt-Borghorst gespendet.
„Ohne eine solche ideelle und materielle Unterstützung kann kein Verein existieren, vor allem, wenn dieser etwas für die Öffentlichkeit tut“, heißt es in der ECN-Pressemitteilung. Alleine in diesem Jahr sind in das Projekt St. Arnold bereits 650 Arbeitsstunden geflossen, um das Eisenbahn-Betriebsmuseum in St. Arnold aufzubauen.
Der Container ist aber leider noch nicht fertig, denn es regnet noch an einigen Stellen rein. Eine Dachkonstruktion muss noch dieses Jahr gebaut werden, damit das Regenwasser abfließen und aufgefangen werden kann.
Arbeiten am Container
Außerdem soll noch eine weitere Tür an der Hinterwand eingebaut und der Innenraum mit Lampen und Steckdosen ausgestattet werden. Rund um den Container wird eine Fläche gepflastert.
Der ECN spricht in seiner Pressemitteilung auch die örtlichen Firmen an, ob diese in irgendeiner Form behilflich sein können, damit der Container noch dieses Jahr fertig wird.
So hätten die Eisenbahnfreunde dann ihre erste Unterkunft, um noch öfter und noch mehr in St. Arnold arbeiten zu können – um das Projekt schneller voranzutreiben, dann auch im Winter.












