K57n, Feldstiege, Radweg: Verregnete Tour mit Landrat Kubendorff
NEUENKIRCHEN. Das Einzige, was an der Sommerradtour am Donnerstag mit Bürgermeister Franz Möllering und Landrat Thomas Kubendorff sommerlich wirkte, waren die bunten Farben der Regenschirme. Die Veranstaltung ist im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen.
Treckerfahrer Kubendorff: Ordentlich durchgeschüttelt. Franz Möllering wollte es so. Mit einer Treckerfahrt veranschaulichte Möllering dem Landrat den schlechten Zustand der Kreisstraße 57 in Landersum. (Foto: Stefan Klausing)
- Bau- und Umweltausschuss In der Goethestraße weicht die Linde der Buche
- Winterfoto-Aktion Schicken Sie uns Ihre Bilder
- FC Vorwärts Wettringen Trainingsstart am 15. Februar
- SuS-Handball B-Jugend nimmt dem TVE einen Punkt ab
- Schlägerei am Offlumer See Erst Prügelei, dann unverschämtes Verhalten vor Gericht
Somit blieb der Drahtesel im Stall, denn die Gemeinde hatte kurzfristig einen Bus organisiert. Schließlich gab es einige Ortstermine, die man nicht am runden Tisch besprechen wollte. Volles Programm Auf dem Programm standen eine Besichtigung des Baugebietes Feldstiege, das sich durch die "freie" Bauweise von anderen Baugebieten abhebt, einen längeren Zwischenstopp am Westfalenring, die Eröffnung des neu angelegten Radweges entlang der K60, ein kurzer Halt auf dem Dörper Berg in Höhe der geplanten K57n, gefolgt von einer Probefahrt auf Neuenkirchens schlechtestem Wirtschaftsweg, der alten K57 in Landersum und einem geselliger Abschluss beim Melkhus der Familie Leifker. Lieber mit Schwimmweste Bei der Begrüßung im Rathaus verteilte der Landrat an die 16 Teilnehmer der Tour einen Sattelschutz, Flickzeug und ein Regencape. "Eigentlich brauchen wir eher eine Schwimmweste", bemerkte Ellen Pfennig (Grüne) mit Blick nach draußen.
Im Bus ging es dann zum Baugebiet Feldstiege. Dieses zeichnet sich durch unterschiedliche Baustile aus und, ganz im Sinne der Allianz für die Fläche, eine Verdichtung im Innenbereich. Weitere Flächenausweisungen im Umland sind nicht vorgesehen.
Attraktivität von Neuenkirchen
Landrat Kubendorff lobte die Umsetzung der Gemeinde, wichtige Flächen für die Landwirte im Umland zu erhalten. "Dass das Baugebiet so gut angenommen wird, ist ein schönes Signal. Das zeigt die Attraktivität von Neuenkirchen", sagt Kubendorff. Andere Gemeinden hätten mehr Probleme mit der Vermarktung solcher Flächen.
Nächster Stopp war bei Willi Berning am Westfalenring, wo die "IG Westfalenring" dem Landrat ihr Konzept zur Entlastung des Westfalenringes vorstellen konnte. Auch die "IG Dörper Berg" kam zu Wort (siehe Text unten).
Verlängerung bis Ochtrup Pünktlich um 11 Uhr hielt der Bus dann auf dem Hof der Familie Bitter in Offlum. Der durch Sanierung der K60 neu entstandene Radweg sollte feierlich eröffnet werden. Wurde er auch - und für Kubendorff war es eine Premiere."Ich habe in meiner Amtszeit schon viele Radwege eröffnet - aber noch nie in einer Garage", erklärt er zu Beginn mit dem Hinweis auf das schlechte Wetter. Er freue sich aber, dass wieder zwei Kilometer Radweg realisiert werden konnten. Und das dieser Radweg wichtig sei, zeige, dass trotz des schlechten Wetters so viele Leute zu Eröffnung gekommen sind.
Stephan Selker, Leiter des Straßenbauamtes des Kreises Steinfurt erklärte kurz, wie es zur kurzfristigen Entstehung des Radweges kommen ist (MZ berichtete). In den nächsten Jahren soll dieser bis Ochtrup verlängert werden.
Nach einem kurzen Halt auf dem Dörper Berg und der alten K57 in Landersum, ging es zum Abschluss zum Melkhus in Landersum. Landrat Kubendorff gefiel das Häuschen und die Idee ganz besonders.
Bei einer deftigen Kartoffelsuppe nach Landfrauen Art und einigen Köstlichkeiten aus der Milchbar wurde noch rege diskutiert.












