SuS Neuenkirchen: Der SuS wirbelt 30 Minuten lang
NEUENKIRCHEN Für den Landesligisten SV Mesum war es der erste, für den Westfalenligisten SuS Neuenkirchen der letzte Test in der Vorbereitung. Da wundert es wenig, dass sich der klassenhöhere SuS auf gut bespielbarem Wettringer Kunstrasen so verdient wie deutlich mit 3:0 (3:0) gegen die Mesumer durchsetzte.
Simon Brüning taucht plötzlich vor Mesums Keeper Ingo Beckmann auf. Der Schuss des Neuenkircheners findet aber nicht den Weg ins Tor. (Foto: Thomas Strack)
Der SuS kombinierte teilweise direkt und schön, erspielte sich in dieser Phase einige Torchancen und nutzte deren zwei. Die erste gleich nach fünf Minuten, als Maik Klostermann unbedrängt flanken durfte und Rafa Figueiredo in der Mitte mutterseelenallein nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0.
Mit der Hacke aufgelegt
Zum Zungenschnalzen das 2:0. Der SuS fing einen Mesumer Angriff im Mittelfeld ab und schaltete blitzschnell auf Offensive um. Figueiredo legte das Leder mit der Hacke in den Lauf von Jörg Husmann. Der hatte freie Bahn, passte quer auf Maik Klostermann, der den Ball ins leere SVM-Tor schob (28.).
Der Treffer hätte schon früher fallen können, doch Brüning vergab (14.), dann retteten SVM-Keeper Beckmann und Kapitän Feldkämper gegen Brüning, der nach tollem Doppelpass mit Figueiredo frei vor dem Torhüter aufgetaucht war (25.).
Die Konzentration lässt nach
Die Führung machte den SuS ein Stück weit unkonzentriert. Zu viel „Hacke, Spitze ein-zwei-drei“, da gingen Konzentration und Konsequenz verloren. Mesum, erst seit Dienstag wieder im Training, kam jetzt besser ins Spiel und auch zu Chancen. Vor allem über die linke Seite ging was: Thomas Rauen setzte sich da offensiv in Szene. Doch Thomas Feldkämper (30.) und der agile Philip Strauß (33.) konnten seine Vorarbeit nicht veredeln. Dann köpfte Ron Konermann (38.) eine Kues-Flanke über das von Philippe Verheyden gehütete SuS-Tor.
Wie man‘s richtig macht, zeigte in der 45. Minute Nelson da Costa, der nach einer schönen Kombination zum 3:0-Pausenstand für Neuenkirchen einschob.
Sechs Neue kamen beim SuS zur Pause, später gab noch Amjad Abu Hamid (67.) sein Debüt. Der Spielfluss beim Westfalenligisten stellte sich nicht wirklich ein, das neue Offensiv-Quartett – Kaplan, Haarmann, Omerovic und Schütte Bruns – harmonierte nicht so gut wie die Vorgänger.
Die Latte steht Maik Osterhaus im Weg
Erst in der Schlussphase wurde der SuS wieder torgefährlicher. Maik Osterhaus‘ Kopfball an die Latte war die beste Szene (70.). Auch Nail Kaplan (77.) sowie Armin Omerovic (83. u. 85) brachten die Kugel nicht über die Linie.
Auch Mesum wechselte im zweiten Durchgang viel, brachte offensiv aber nur noch einen Volley von Strauß (61.) zustande, den Verheyden meisterte.
So blieb es beim 3:0. Für Mesum ist das zum Auftakt ordentlich, der SuS zeigte vielversprechende Ansätze, muss aber zielstrebiger werden.













