Handball: Schlafphase vor der Pause schmerzt Vorwärts
WETTRINGEN Der FC Vorwärts Wettringen bleibt in der absoluten Gefahrenzone der Oberliga stecken. Die Handballerinnen um Trainer Dietmar Rusteberg verloren ihr Auswärtsspiel bei der Spvg Steinhagen glatt mit 25:30 (12:16).
Steffi Gude war viermal für die Oberliga-Damen des FC Vorwärts in Steinhagen erfolgreich, dennoch reichte es nicht zum Auswärtssieg für die Wettringerinnen. (Foto: Thomas Strack)
11:11 stand es, ehe Vorwärts eklatante Mängel in der Rückwärtsbewegung offenbarte. Im Angriff wurden Fehler abgepfiffen, statt sich schnell hinten zu formieren, wurde Vorwärts von den Gegnerinnen überrannt. „Es fehlte einfach die Konzentration“, klagte der Coach.
Starke Halb-Positionen
Bis dahin hatte seine Mannschaft noch gut mitgehalten. Vor allem Eva Lüke und Eva Heitling auf den Halb-Positionen machten einen guten Eindruck und trafen regelmäßig.
Darauf hatte sich Steinhagen aber spätestens im zweiten Abschnitt eingestellt. Wettringens Rückraum-Schützinnen wurden enger gedeckt und so aus dem Spiel genommen. Den Gästen wurden so wichtige Optionen genommen.
Vorwärts verpasst den Lückenschluss
Während der gesamten zweiten Hälfte jagte Vorwärts einem Rückstand von zwei, drei Toren hinterher, schloss die Lücke aber nie. In der Schlussphase setzte Rusteberg dann alles auf eine Karte. Er ließ jetzt offensiv decken. Steinhagen imponierte das aber wenig. Die Gastgeberinnen machten wieder drei Tore in Serie und machten so einen Haken an das Spiel. „Wir haben insgesamt zu wenig Druck im Angriff gemacht. Spielentscheidend war die Phase vor der Pause“, analysiert Rusteberg.
Am kommenden Freitag (20.30 Uhr) steht für Vorwärts das Kreispokalspiel gegen die Ibbenbürener SV auf dem Plan. In eigener Halle ist der Oberligist gegen den Bezirksligisten klarer Favorit.













