SuS Neuenkirchen: Wenige Knalleffekte aber drei Punkte für den SuS
NEUENKIRCHEN Der Sicherheitsdienst des SuS Neuenkirchen hat wiedermal glänzende Arbeit geleistet. Wie schon viele andere Teams in der Westfalenliga, verzweifelte am Sonntag auch der SV Spexard an der Abwehr der Neuenkirchener. Die Gäste aus dem Münsterland nahmen so einen knappen, aber nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Sieg mit auf die Rückreise aus Gütersloh.
Christian Stegemann machte in Spexard ein gutes Spiel auf der rechten Mittelfeld-Seite. (Foto: Johann-Krone)
Einen Höhepunkt bot Halbzeit eins jedoch. Simon Brüning, am Sonntag Neuenkirchens Bester, sah in der 30. Minute, dass Spexards Schlussmann Dennis Menn zu weit vor seinem Kasten stand. Er zog aus über 40 Metern ab, traf aber nur die Unterkante der Latte. Viel mehr Knaleffekte bot die Partie nicht.
Was die erste Hälfte vorenthielt, wurde in der zweiten aber teilweise nachgeholt. Beide Seiten kamen spielfreudiger aus der Kabine. Vorteile hatte jedoch der SuS.
Der machte jetzt mehr Tempo. Vor allem über die rechte Seite liefen jetzt immer wieder Angriffe. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite schlich sich in der 55. Minute zum Beispiel Brüning in der Strafraum, bekam den Ball auch von Müller. Die Direktabnahme von rechts parierte Menn jedoch glänzend zur Ecke – die dickste Chance bis dahin.
Nur eine SVS-Chance
Auf der anderen Seite mussten die SuS-Anhänger nur einmal den Atem anhalten. In der 68. Minute wurde Daniel Koberstein an der Strafraumkante freigespielt. Er zog ab, setzte das Leder aber knapp neben den rechten Pfosten. Mehr Offensivaktionen bot der Aufsteiger nicht. Immer wieder rieb er sich in der besten Abwehr der Liga auf.
Neuenkirchen bewies in der Schlussphase Kampfgeist. Angetrieben vom Simon Brüning setzten die Gäste zum Endspurt an und kamen in der 82. Minute zum Torerfolg. Thorsten Schmidt schickte in dieser Szene mit einem feinen Diagonalpass zunächst Andre Haarmann auf der linken Seite. Der legte clever quer, wo Brüning seine Leistung mit dem goldenen Tor krönte.
„Ich hätte mir aufgrund unserer guten zweiten Hälfte eigentlich noch ein zweites Tor gewünscht“, meinte SuS-Trainer Franz-Josef Reckels. Und das hätte er beinahe bekommen. Nachdem Spexards Tim Maruschke wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Feld musste und der SVS nochmal alles, inklusive Torhüter, nach vorne warf, schoss Henrik Niewler in der Nachspielzeit aus 50 Metern aufs leere Tor, traf aber nur den Pfosten. So blieb es beim verdienten 1:0-Sieg.













