Geld für Lipperegion: Tourismus stärken - Natur nicht stören
OLFEN Wanderwege, Einstiegsstellen für Kanufahrer und eine Überquerungs-Möglichkeit über die Lippe – all das planen die drei Städte Olfen, Datteln und Haltern für die nächsten zwei Jahre. Das dazu nötige Geld gab es Donnerstag von der Bezirksregierung Münster: 1,3 Millionen Euro.
Norbert Blumenroth von der Bezirksregierung Arnsberg (4.v.l.) überreichte den Bewilligungsbescheid an den Olfener Bürgermeister Josef Himmelmann, Wolfgang Kiski (Stadt Haltern), Petra Weiß (Stadt Datteln) und Ewald Steinmann, Haus Vogelsang (v.l.). (Foto: Andreas Schröter)
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"Füße ins Wasser halten"
„Dabei ist das eine so wunderschöne Gegend“, so Himmelmann. Ziel der nun bewilligten Maßnahme mit dem gewollt hochtrabenden Namen „2Stromland“, für die die drei Städte einen Eigenanteil von 300.000 Euro aufbringen müssen, ist ein kleiner Spagat: den Tourismus stärken, aber die Natur nicht stören.
Dazu sollen einige Stellen geschaffen werden, an denen die Besucher bis an das Ufer der Lippe wandern können, um „einmal die Füße ins Wasser halten zu können“, wie Himmelmann es ausdrückte. Damit aber nicht das gesamte Ufer mit Touristen überfüllt wird, sollen auf anderen Flächen etwa Heckrinder grasen. Und die hindern Besucher bekanntlich weit mehr am Näherkommen als so mancher Paragraph.
Hängebrücke oder Fähre
Insgesamt rund 3600 Hektar groß ist das Gebiet, für das der Zuwendungsbescheid nun gilt. Besagte Lippe-Querung – entweder als Hängebrücke oder als kleine Fähre – soll von Olfen nach Datteln (nahe der Straße Auf dem Bonnheck) hinüber führen. Partner neben den drei Städten ist auch die Firma Haus Vogelsang, die sich dem Garten- und Landschaftsbau sowie der Forst- und Landwirtschaft widmet.















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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