Grundschule Mesum: CS-Gas versprüht - 28 Kinder mussten ins Krankenhaus
MESUM Ein Großaufgebot an Feuerwehr, Notärzten und Polizei ist am Montagmorgen zur Grundschule in Mesum ausgerückt. Ein Kind hatte ein Spray mit in die Schule gebracht, das man zur Selbstverteidigung einsetzen kann. Bei einer Rempelei ging es los. Mehrere Kinder atmeten es ein und bekamen es in die Augen. 28 Kinder mussten ins Krankenhaus.
(Foto: Archiv)
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Aktualisierung um 11.51 Uhr: Ein zehnjähriger Junge aus der 3. Klasse hat das Pfefferspray mit in die Schule gebracht. Dieses ist gegen Ende der großen Pause beim Anrempeln losgegangen. 28 Kinder haben das Spray eingeatmet und in die Augen bekommen.
Zwölf Kinder wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die restlichen Kinder wurden mit Bullys der Feuerwehr transportiert. Viele der Kinder, die diesen Vorfall miterlebt haben, stehen unter Schock und werden betreut.
Die Eltern der Schüler sind informiert und kommen zur Schule, um ihre Kinder abzuholen. 15 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, vier Rettungswagen und zehn Polizeifahrzeuge waren im Einsatz, der inzwischen abgeschlossen wurde.
Aktualisierung um 13.08 Uhr: Nach Informationen der Schulleiterin Jutta Deittert sind alle Kinder mittlerweile aus den Krankenhäusern wieder zurück und bei ihren Eltern zu Hause angekommen. Bleibende Verletzungen hat das Pfefferspray nach ersten Informationen bei keinem der Kinder hinterlassen - aber der Schock muss heute erst einmal verdaut werden.
Aktualisierung um 14.16 Uhr: Nach Angaben der Polizei hatte der 10-jährige Schüler, der das CS-Gas in der Tasche hatte, das Spray von seiner älteren Schwester. Das habe er der Polizei im Gespräch erzählt.


















