Schröder expandiert: Ein Lager für 20.000 Fahrräder
RHEINE Und wächst, und wächst, und wächst ... Zweirad Schröder macht mit seinem neuen Lagergebäude, das in diesen Tagen am Staelskottenweg entsteht, seinem Namen als „Fahrrad-Gigant“ alle Ehre.
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2.900 Quadratmeter Grundfläche wird die neue Halle haben, die derzeit in den Himmel wächst. Sie kann bei Ausnutzung der gesamten Kapazität insgesamt 20.000 Fahrräder beherbergen. Eine Zahl, die deutlich macht, in welche Größenordnung das Zweiradcenter Schröder vorgedrungen ist.
Vorratshaltung für die Saison
Geschäftsführer Franz Möhlmeyer verdeutlichte aber auch, dass die große Bevorratung an die Besonderheiten der Branche angepasst sei. Die Hauptlieferzeit sei eben vor der Saison, also im zeitigen Frühjahr.
„Wir sind von ,just in time’ in unserer Branche meilenweit entfernt“, umriss es Möhlmeyer. Schröder sei es dank des neuen Lagers nun möglich, derart große Mengen zu bevorraten. Die Strategie, ein breites Sortiment vorzuhalten, werde man weiter fortführen, machte der Geschäftsführer deutlich. Mit dem Bau der neuen Lagerhalle zeige das Unternehmen zugleich auch ein klares Bekenntnis zum Standort Rheine.
100 Mitarbeiter
„Das ist ein langfristig in die Zukunft geplantes Objekt“, so Möhlmeyer. Schon jetzt würden die neuen Mitarbeiter, die nach Fertigstellung in dem Logistiklager arbeiteten, trainiert. Insgesamt, so der Geschäftsführer, beschäftige das Zweiradcenter Schröder an seinen drei Standorten derzeit gut 100 Mitarbeiter.
Ein Segment, das Schröder stärker in den Vordergrund rücken wird, ist das Geschäft mit Heimtrainer-Geräten. Hier spiele das Internet eine große Rolle, erklärte Möhlmeyer mit Verweis auf die eigene Web-Präsenz des Unternehmens in diesem Bereich.
Später Saisonstart
Der Geschäftsführer verschwieg aber im Gespräch auch nicht, dass der lange Winter durchaus Auswirkungen auf den Start in die Fahrradsaison hatte: „Das haben wir schon gespürt. Es gab einen etwa sechswöchigen Timelag.“
Er freute sich folglich auf den Start der neuen Saison, die seinen Mitarbeitern und ihm wieder alles abverlangen werde. „Das ist sechs Monate lang harte Arbeit für alle“, beschrieb er den Alltag des klassischen Saisongeschäfts Zweirad-Handel und -Service.


















