Europatag an den Kaufmännischen Schulen
RHEINE Wie ist die Europäische Union entstanden? Und warum hat die inoffizielle Europa-Flagge zwölf Sterne? Diese und weitere Fragen wurden beim Europatag an den Kaufmännischen Schulen beantwortet.
Peter Wolf
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Die Schüler zwischen 20 und 25 Jahren erfahren vom Geschäftsführer von Bürger Europas, Peter Wolf, wie es in der Europäischen Union zugeht. Zumindest erhalten sie einen kleinen Einblick in den großen Komplex und diskutieren mit Wolf zentrale Fragen. Mit "Die EU im Brennpunkt der Globalisierung" ist Wolfs Vortrag überschrieben, doch es entwickelt sich mehr ein Frage-Antwort-Spiel rund um die allgemeinen Belange der EU. "Die zwölf Sterne stehen nicht für irgendwelche Nationen", so Peter Wolf. Vielmehr stehen sie seit Jahrhunderten für Harmonie, Geschlossenheit und Solidarität. Schüler monierten, dass es seitens der EU einerseits Verordnungen zu Dezibelzahlen von Rasenmähern gebe, aber noch längst keine einheitliche Steuerregelung.
Das bedauerte auch Peter Wolf: "Einige Länder nehmen sich da eine Extrawurst." Er hofft, dass das Lissaboner Abkommen endlich verabschiedet wird. Dann würde das Einstimmigkeitsprinzip fallen und EU-Beschlüsse könnten mit 65 Prozent der Mitgliedsstaaten verabschiedet werden, sofern sie 55 Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union stellen.
Wie die Namensgeberin des Kontinentes vor vielen Jahren nach Europa kam, wurde auch noch geklärt. Sie kam dereinst auf dem Rücken eines Stieres von Asien daher geritten.













