"Alternative für Rheine“: Nicht von grünen Positionen verabschiedet
RHEINE „Eine Partei bedeutet auch immer eine Einengung. Wir grenzen uns deutlich von Parteien ab, und das nicht nur von den Grünen“, so sieht Rainer Ortel, ehemals Ratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen, die im Juli gegründete Fraktion „Alternative für Rheine“ (AFR).
Birgit Marji (4.v.l.) und Rainer Ortel (6.v.l.) präsentierten am Montagabend neben Fraktionszielen auch das Logo der »Alternative für Rheine«. (Foto: prf)
„Wir sind eine Fraktion ohne Ausgrenzungen und sind auch nicht auf Streit gebürstet“, betonte Ortel am Montagabend nicht nur im Hinblick auf seine alte Partei. Thorsten Sonntag, Willi Rieke, Jochen Siegler, Thomas Rickert und Heinrich Winkelhaus, eine Hand voll sachkundiger Bürger, hat sich der „Alternative“ schon angeschlossen. Ortel gehe zwar nicht davon aus, dass man für zukünftige Fraktionssitzungen in einen größeren Saal ausweichen muss, dennoch gebe es ein Grundinteresse seitens der Bürger.
Nicht von den grünen Positionen verabschieden
„Wir hoffen, möglichst viele Menschen vereinen zu können. Sollte uns das gelingen, möchten wir im Rat 2014 genug Stimme haben“, so die Pläne des Vorsitzenden.
Dabei helfen soll auch das von Grafiker Ralf Hagel erstellte Fraktionslogo: Ein Klecks. „Wir bleiben bei grün. Dieser Ton ist bloß etwas frischer als der vorherige“, erklärte der Designer.
Passend zu dem neuen Logo wolle man sich inhaltlich nicht von den „grünen Positionen“ verabschieden. „Die ökologische Orientierung soll beibehalten werden“, stellte Thorsten Sonntag klar. Doch ganz besonders der Schul- und Bildungspolitik möchten sich die Mitglieder der AFR in naher Zukunft widmen. Hier sei laut Ortel die mögliche zweite Gesamtschule ein konkretes Thema: „Das Ziel rückt in greifbare Nähe und wir wollen dabei mithelfen.“











