Prominenter Besuch: Sahra Wagenknecht überrascht bei Eröffnung des Kreisbüros
RHEINE "Für mich ist es eine Freude, zur Eröffnung der Kreisgeschäftsstelle nach Rheine zu kommen." Das hat MdB Sahra Wagenknecht, stellv. Parteivorsitzende der Linke, bei ihrem Besuch an der örtlichen Basis gesagt. Mit ihrem Lob der Steuerpolitik der Ära Kohl überraschte die Politikerin.
Der Ehrengast aus Berlin trug sich wie die zahlreichen anderen Gäste auf der großen Tafel ein. (Foto: Engels)
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Da, wo die Menschen sind, für die die Partei Die Linke sich verantwortlich fühlt, wurde in dem ehemaligen Friseursalon an der Catenhorner Straße Nr. 6 die neue Kreisgeschäftsstelle feierlich eröffnet.
Private Absprache
In der Bundeshauptstadt Berlin war dies in einem privaten Gespräch zwischen der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler und Sahra Wagenknecht als wohl bundesweit prominenteste Vertreterin der Partei abgesprochen worden. Mit Sahra Wagenknecht erlebten die vielen Besucher bei der Eröffnung eine Politikerin, die den Kontakt zu den Menschen sucht und für jedes private oder politische Anliegen ein offenes Ohr zeigte.
Natürlich sprach sie in ihrer Rede als wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von den aktuellen weltweiten Finanzproblemen und deren direkten Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Die Abhängigkeit der öffentlichen Haushalte von den Kapitalmärkten sieht sie als relevant für die gegenwärtige Situation. "Wenn wir noch die Steuergesetzgebung der Ära Kohl hätten, die ja oft genug kritisiert und in den letzten Jahren immer mehr ausgedünnt wurde, stände es um die öffentlichen Haushalte besser."
Blanker Zynismus
In ihren Augen wirken Begriffe wie "Käuferstreik" als Ursache wie blanker Zynismus. "Die Menschen in Deutschland sind nicht konsumunlustig. Sie haben einfach nicht genug Geld in der Tasche, um sich die Dinge leisten zu können, die sie zum Leben brauchen", sagte Wagenknecht.
Ohne die bei Politikern oft erlebte Polemik und Agitation gab sich Sarah Wagenknecht als gleichgestellte Partnerin in den Diskussionen. Sie gab keine medienwirksamen Statements der Parteipolitik ab. Nachdem sie das rote Band bei der Eröffnung durchschnitten hatte, verbrachte sie noch viel Zeit im Kreise der interessierten Besucher.













