Anlagestreit: Stadtsparkasse muss 100.000 Euro zahlen
RHEINE Die Sparkasse Rheine ist am Donnerstag vom Landgericht Münster dazu verurteilt worden, einem Anleger 100.000 Euro zurückzuzahlen. Der Kunde hatte sein Geld in spekulative Zertifikate investiert, war nach Ansicht des Gerichts allerdings nicht genug beraten worden.
(Foto: dpa)
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Die Investition war Anfang 2007 getätigt worden, die betroffenen Zertifikate verloren jedoch schnell an Wert. Wie es heißt, sollen sie zurzeit nur noch 70.000 Euro Wert sein.
Papiere gehen an die Sparkasse zurück
Laut Urteil muss das „Geschäft“ nun rückabgewickelt werden. Das heißt: Die Papiere gehen an die Sparkasse zurück, die im Gegenzug die Investitionssumme erstatten muss – und zwar plus Zinsen.
Rechtskräftig ist das Urteil der 14. Zivilkammer des Landgerichts Münster allerdings noch nicht. Nach Zustellung der schriftlichen Urteilsgründe hat die Sparkasse Rheine einen Monat Zeit, Berufung einzulegen. Dann müsste sich das Oberlandesgericht in Hamm erneut mit dem Fall befassen.
Die Berufungsfrist könnte schon bald ablaufen
Nach Angaben eines Sprechers des Landgerichts Münster könnte das Urteil allerdings schon in der nächsten Woche schriftlich vorliegen. Das hieße, dass die Frist zur Einlegung der Berufung möglicherweise noch in diesem Jahr abläuft.













