Kartoffelfest: Tolle Knolle lockte nach Elte
Elte Bei der 18. Auflage des Kartoffelfestes stimmte einfach alle - sogar das Wetter. Die Resonanz auf das Traditionsfest war einmal mehr riesig.
Natürlich gehörten auch Trachten und Kiepenkerle zum Fest. (Foto Karin Kühling)
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Verführerische Düfte zogen am Samstag und Sonntag vom Dorfplatz in die nahen Straßen - Düfte, die vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen: Die Elteraner standen an Grill und Pfanne und bereiteten die Speisen für ihr 18. Kartoffelfest zu.
Tausende von Besucher folgten dem schmackhaften Duft hinein in die vielen kleinen Festzelte. Dort brutzelte und zischte es gewaltig. Laura, Lambarda, Agria und Belana landeten in großen Pfannen. Dabei handelte es sich um Kartoffelsorten aus regionalem Anbau. Der überwiegende Teil davon wanderte fein zerrieben in das Fettbad und kam als Reibekuchen wieder heraus.
Am Stand des Splenterkottens gab es die legendären Brödelkes, die dieser seit 18 Jahren beim Kartoffelfest anbietet. "Diese Speise lockt mich Jahr für Jahr wieder her", sagte Holger Schmidt, der vor sechs Jahren während eines Urlaubs dieses Gericht zu ersten Mal kostete und eigens dafür aus Münster anreiste.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Helmes war beeindruckt vom regen Treiben auf dem Dorfplatz, wie sie in ihrer Eröffnungsrede zum Ausdruck brachte: "Das Elter Kartoffelfest ist eines der wichtigsten Ereignisse, die wir in unserer Region haben. Darauf freue ich mich schon das ganze Jahr. Die Mischung zwischen Verkaufs- und Erlebnisfest passt einfach. Das merken auch die Leute, denen hier jede Menge geboten wird."
Bewundernde Blicke, nicht nur von Helmes, sondern auch von allen anderen Besuchern ernteten die Mitglieder der Elter Trachtengruppe, die in ihren farbenprächtigen Kostümen ein wahrer Blickfang waren. Auf dem Dorfplatz warteten lokale Händler mit regionalen Produkten auf: Imker Herbert Bülter präsentierte Honig aus eigener Herstellung; Korbflechtern, Klöpplerinnen und Schuster Josef Schnellenberg konnte man über die Schultern schauen und sich bei der Handarbeit anleiten lassen.
In den Dienst der guten Sache stellten sich auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder des Freundeskreises Pater Vincent. "Leckers aus dem Schwienepott" stand bei ihnen auf der Speisekarte, und auch die Losbude hatte regen Zuspruch.
Die Oldtimer-Landmaschinen und -Treckerschau war wie gewohnt auf Tiemanns Wiese zu bewundern und auch die Ausstellung im Heimathaus zum Thema Kartoffel wurde von vielen der Besucher angeschaut.
Das Septemberwochenende zeigte sich von seiner sonnigen Seite, und so fingen die Besucher an ausgelassen zu schunkeln und zu tanzen - denn nicht nur Kulinarisches, sondern auch ein vielfältiges musikalisches Angebot lockte.













