Musik Open Air: Trosse Kult lockt 900 Fans
MESUM Niemand hätte am Anfang gedacht, dass sich das Trosse Kult Open Air Festival zu solch einem wahren Kult entwickeln würde. Am Samstag gab es die fünfte Auflage, die den Organisatoren gleich einen neuen Publikumsrekord verschaffte.
Die Kilians sind einfach Kult. (Foto: Engels)
- SV Mesum Mesum reist zum Derby nach Borghorst
- FC Eintracht Rheine II / SV Grün-Weiß Rheine Grün-Weiß will den FCE II ärgern
- SC Altenrheine Pfingstturnier des SC Altenrheine geht in die 20. Auflage
- MZ-Fußball-Liveticker FCE Rheine gegen SpVgg Vreden
- Brand in Edeka-Markt Feuer verursacht großen Sachschaden
Mit lokalen Bands wurde der harte Musikreigen eröffnet, da erlebte man gleich zu Beginn mit „Yesterday, Oh I forgot“ beste handgemachte Musik zur tollen Stimme von Frauke Jenke. Bläserklänge erweiterten da den gut abgemischten Sound bei den Ska-Musikern „Mid Air“ aus Lingen, da passten auch die mitgebrachten zwei Hip Hopper einfach gut.
Knallhart
Pop-Punk bei „Sound Injection“ und knallharter Punkrock von „Sort this out“ vollführten phonstark einen musikalischen Angriff auf die Ohren.
Mit gleich drei Hauptbands hatten sich die Organisatoren mächtig ins Zeug gelegt. „Kapelle Petra“ heizte erst einmal so richtig ein, sie haben hier schon mehrmals gespielt und so eine eingeschworene Fangemeinde. Deutschrock mit einer gehörigen Prise Comedy ließen keine Langeweile aufkommen, der Exportartikel aus Hamm zog auch bei diesem Festival.
Durchstarten
Die „Kilians“ und „Gods of Blitz“ sind längst nicht nur für Insider ein Begriff, sie starten gerade beide durch und da machte sich der Auftritt beim Trosse Kult Air Festival natürlich besonders gut.
Zum Glück waren die „Kilians“ nicht dem Titel ihrer ersten CD „Kill The Kilians“ verpflichtet, sondern zeigten, dass sie mit ihrem Indierock bestens den Geschmack des Publikums trafen. „Said & Done“ zeigte die sympathischen Musiker von einer mehr introvertierten Seite, bei „The Lights Went Off“ und „Who Will Win“ ließen sie ihrer Energie dann freien Lauf. Das kam an.
Mit einem wahren Rock’n‘Roll-Gewitter aus Berlin-Kreuzberg ging es weiter: Entschieden und hörbar dicht strukturiert im Sound überzeugten „Gods of Blitz“. Mit ihrem neuen Sänger Nico Kozik haben sie die ungeschliffenen und ruppigen Zeiten hinter sich gelassen und einen eigenen Stil entwickelt. Präsenz und Nähe zum Publikum ließen den Funken sofort überspringen.
Gute Organisation
Gute Organisation und ein reibungsloser Ablauf als Hintergrund, eine ausgefeilte und stimmige Sound- und Lichttechnik, dazu eben gute Musik – mehr braucht es nicht zu einer Erfolgsstory à la Trosse Kult Open Air Festival.
Und über viele Stunden erlebten die meist jugendlichen Besucher den besonderen Reiz dieses kraftvollen Abends, bei dem sogar in den obligatorischen Umbaupausen mit einem erstklassigen Cover-Trio bestens die Zeit verging.













