Sozialausschuss: Umfrage: Viele Senioren sind sehr zufrieden
RHEINE Eine erfreuliche Nachricht kristallisierte sich am Dienstagabend im Sozialausschuss heraus: Rheines Senioren sind sehr zufrieden. Zufrieden mit ihrer Lebenssituation, der Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, der Infrastruktur oder Wohnsituation im jeweiligen Stadtteil.
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Zukünftig mehr soziale Ungerechtigkeit
Trotz aller Zufriedenheit wurde in der Auswertung ein Brennpunkt deutlich: „Die Altersarmut wird ein großes Thema, darauf muss sich die Kommune einstellen. Es wird zunehmend zu sozialer Ungerechtigkeit kommen“, erklärte Köster und konnte dieses Szenario auch mit Zahlen belegen: 14,2 Prozent der Befragten verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 800 und 1000 Euro. Unter der 800-Euro-Marke liegen 8,7 Prozent. „Da fängt Armut an“, betonte Köster. Immerhin 29 Prozent der Senioren haben ein Nettoeinkommen bis zu 1500 Euro.
Eigenes Haus
Eine Besonderheit Rheines im Vergleich zu anderen Städten macht die Studie deutlich: 63,8 Prozent der über 60-Jährigen leben im eigenen Haus – daraus ergebe sich die große stadtplanerische Aufgabe. „Wie will die hohe Zahl von Hausbesitzern im Alter gemeinschaftlich zusammenleben bei steigender Immobilität von Hochaltrigen?“ Die Kommunen, so Köster, müssten sich überlegen, wie sie Rahmenbedingungen schaffen, damit alte Menschen so lange wie möglich im vertrauten Umfeld leben können. Denn das wünschen sich eben die meisten: 60,6 Prozent gaben an, nie aus ihrem Stadtteil wegziehen zu wollen. K mda
















