Zoll beschlagnahmte Auto: Verkäufer: "Familie wusste, dass es gestohlen war"
RHEINE Der Fall des missglückten Urlaubs der Familie Geier, deren BMW an der Grenze zur Ukraine von polnischen Polizisten als gestohlenes Auto beschlagnahmt wurde, hat eine neue Wendung. Der Verkäufer des gebraucht gekauften Fahrzeugs hat sich gemeldet - er widerspricht den Darstellungen der Familie.
Sie haben einen großen Stapel Schriftverkehr, aber keine Ahnung, ob sie das Auto der Familie jemals wiedersehen: Kristina Geier und ihr Freund Timo Treidler versuchen, von Rheine aus Licht in die verworrene Angelegenheit zu bringen. (Von Miriam Daschty)
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"Ich bin ein mitfühlender Mensch"
Dies seien die Bescheinigung der Versicherung, der Überführung aus Tschechien und Unterlagen zum Umbau des Autos gewesen. „Ich habe zum Beispiel die Wegfahrsperre wieder instand setzen lassen.“ Als die Polizei den Fall aus dem Suchregister gelöscht hatte, sei der Fall auch für ihn erledigt gewesen.
Die unglücklichen Umstände wiegten doppelt schwer, weiß Penzel, wie sehr sich die Familie auf das Auto gefreut hatte. Deswegen habe er auch Kontakt zu Frau Geier in der Ukraine aufgenommen. „Danach habe ich sofort mit der Versicherung gesprochen und die Daten an den Anwalt der Familie weitergeleitet.“
Kripo ist eingeschaltet
Momentan ist auch die Kriminalpolizei in Rheine eingeschaltet und kümmert sich um den Fall. Penzel hoffe, dass sich alles möglichst schnell klärt. Und die wahren Schuldigen stehen für ihn auch schon fest: „Das haben eindeutig die Behörden verbockt.“



















