Sommergespräch: Wie Bürgermeisterin Kordfelder Rheine sieht
RHEINE Das Präsent der Bürgermeisterin für die Presse war kiloschwer: Der Etat 2010 in gedruckter Form. Schwere Kost, aber alltägliche Arbeitsgrundlage für die Verwaltung. Dr. Angelika Kordfelder, Erste Bürgerin der Stadt, hatte zum Sommergespräch geladen - es ging aber nicht nur um Geld.
Zog eine erste Zwischenbilanz und benannte Arbeitsfelder und Projekte für die Verwaltung: Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder. (Foto Dieter Huge sive Huwe)
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Positiver Blick von außen
Nicht nur für die europäischen Gremien, in denen Rheine vertreten ist, gelte: „Rheine wird von außen viel positiver wahrgenommen als in der Selbstwahrnehmung.“ Das Fazit zog die Bürgermeisterin sicherlich nicht zuletzt auch mit Blick auf die aktuellen Sommerdebatten, die sich nach der letzten Ratssitzung entzündet hatten. „Ich bin für die politische Debatte, wenn es um Sachauseinandersetzungen geht“, machte Kordfelder deutlich, dass ihr das, was in der letzten Ratssitzung zu verfolgen war, „Sorge macht“. Sie werde sich weiter für eine Kultur des politischen Miteinander einsetzen, hob sie hervor.
Mit Blick auf den nächsten Etat 2011 erläuterte Kordfelder, dass es eine positive Entwicklung bei der Gewerbesteuer gebe. Die Prognose von 22,9 Mio. Euro werde überschritten. Gleichzeitig warnte die Bürgermeisterin vor überzogenen Erwartungen und mahnte, dass Stadtsparkasse und Stadtwerke nicht in jedem Jahr in die Bresche springen könnten, wie zuletzt geschehen.
Die Baustellen und die Potenziale
Neben einer Bilanz der letzten zehn Monate benannte Kordfelder Potenziale in der Stadt, vor allem westlich der Bahn (Bahnseitenflächen/Bildungs- campus/Dorenkamp) und ließ auch die Baustellen (Hertie/Karmann-Gelände/Coesfeld) nicht unerwähnt. Hier könne die Stadt, da nicht Eigentümerin, nur unterstützen.
Die Aufgabe der Stadtteilbeiräte stellte Kordfelder auch vor dem Hintergrund der jüngsten Interessengemeinschafts-Gründung in Eschendorf heraus. Die Stadt suche aber durchaus das Gespräch mit dieser IG.
2013 wird gemeinsam gefeiert
Deutlich in die Zukunft schaute Kordfelder, als sie abschließend auf das gemeinsame 1175-jährige Ortsjubiläum von Rheine, Wettringen und Schöppingen 2013 blickte.



















