Wieder Flamingo-Nachwuchs im Naturzoo
RHEINE Große Freude im Naturzoo Rheine: Nach mehrjähriger Unterbrechung gibt es wieder Nachwuchs bei den Flamingos! Sieben Küken sind bisher geschlüpft, und weitere 13 Paare brüten auf Eiern, so dass noch auf weitere Junge gehofft wird. Die Haltung und Zucht von Chile-Flamingos hat eine lange Tradition im Naturzoo und sorgte aufgrund ihrer Beständigkeit für große Aufmerksamkeit in der Zoowelt.
Über frisch geschlüpften Nachwuchs können sich die Flamingos im Naturzoo Rheine freuen. (Foto: Naturzoo)
Vögel saßen auf Gipseiern
Hier fühlen sie sich aber jetzt wieder ganz zuhause, und im späten Frühjahr hatten sie damit begonnen, das „Kinderzimmer“ einzurichten. An einer Stelle mit viel Deckung durch Büsche türmten sie aus Schlamm und Erde Nestkegel auf. Ende Juni legten sie die ersten Eier, die die Pfleger aber gegen Gipseier austauschten. Die echten Eier wurden in der Brutmaschine bebrütet, während die Flamingos auf den Attrappen saßen. Kurz vor dem Schlupf erhielten die Vögel ihre Eier wieder zurück und ziehen die Küken jetzt selbst auf.
Seit langem bewährte Methode
Die „Eier-Tausch-Methode“ hat sich im NaturZoo seit vielen Jahren bewährt, um Verluste durch Nesträuber oder Zerstörung von Eiern durch streitende Nestnachbarn zu vermeiden. Flamingo-Küken sind die ersten Tage mit silbrigen, dann mit schmutzig grauen Dunen befiedert.
Die „hässlichen Entleine“ lassen noch nicht annähernd erahnen, welch schmucke rosa Vögel sich einmal aus ihnen entwickeln. Erst im dritten Lebensjahr werden sie als erwachsene Vögel ganz „pretty in pink“ erstrahlen.














