Amisia Rheine: Christian Wilpsbäumer knackt den Westfalia-Beton
RHEINE Auftakt nach Maß für Amisia. Dank eines Traumtors von Christian Wilpsbäumer besiegte das Team von Trainer Thomas Spölming Westfalia Hopsten am Sonntag in der Emsaue mit 2:1 (0:0).
Marco Castanheira feierte ein starkes Comeback im Amisia-Dress. (Foto: Thomas Strack)
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Amisia Rheine begann forsch, stand hinten sicher und hielt den Ball lange in den eigenen Reihen. Als Dreh- und Angelpunkt des Rheiner Spiels leitete Neu-Kapitän Marco Castanheira die Angriffe ein. Er hatte auch die erste Torchance, sein 20-Meter-Schuss landete knapp neben dem linken Pfosten (9.).
Hopsten zog sich weit zurück und verteidigte mit zwei Viererriegeln. Dennoch kam Amisia zu etlichen Torchancen. Zunächst traf der starke Ramadan Moussa aus spitzem Winkel nur das Außennetz (16.), dann verzog Kai Sandmann nach Vorarbeit von Castanheira (20.). Kurz darauf musste Patrick Klesper verletzt raus, für ihn kam Christian Wilpsbäumer (23.).
Die einzige Schrecksekunde in Halbzeit eins gab es nach einem 50-Meter-Freistoß. Den als Flanke gedachten Ball von Jan Uphaus entschärfte DJK-Keeper Daniel Prager erst im letzten Moment (25.).
Ansonsten machte Amisia das Spiel. Zunächst war Moussa nach einem Konter frei durch, spielte aber einen verunglückten Querpass auf Sebastian Kockmann, anstatt selber den Abschluss zu suchen (29.). Eine Minute später trickste der wendige Castanheira vier Spieler aus, bevor Hopstens Florian Menger ihn als letzter Mann festhielt und dafür nur die Gelbe Karte bekam. Weil Westfalia-Torhüter Patrick Donnermeyer einen Moussa-Freistoß aus 17 Metern mit dem Fuß abwehrte (45.), blieb es beim 0:0.
Unfähig im Abschluss
Nach der Pause das gleiche Bild: Amisia stürmte, zeigte sich im Abschluss aber unfähig. Hopsten rührte Beton an. Kai Sandmanns vergab in der 51. Minute die größte Chance des Spiels, als er völlig frei am Gäste-Keeper scheiterte. Schließlich brach Jan Lampen den Bann. Nach langem Ball von Wilpsbäumer überlupfte er den herausgeeilten Keeper – 1:0 (61.). Dann stellte Amisia fünf Minuten lang die Arbeit ein und kassierte prompt den Ausgleich. Michael Wolters und Sebastian Kockmann schenkten im Sechzehner leichtfertig den Ball her. Martin Kleinbems bedankte sich und platzierte den Ball im linken Winkel zum 1:1 (75.).
Dann schlug Wilpsbäumer zurück. Nach perfekter Flanke von Kockmann drosch er die Kugel am zweiten Pfosten volley in die Maschen zum umjubelten 2:1-Sieg (81.) der Amisen.
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