FCE Rheine: Die Belohnung bleibt aus
RHEINE Das Warten auf den ersten Sieg geht weiter. Wie schon in den ersten drei Westfalenliga-Auswärtsspielen der Saison kam der der FC Eintracht Rheine auch vom SC Paderborn II mit einem 1:1 (0:0) heim. Dramatisch ist die Lage noch nicht, Tabellenplatz 14 ist aber nicht beruhigend.
Andre Klostermann (l.) kehrte mit dem FCE Rheine auch vom dritten Heimspiel nur mit einem 1:1 heim. (Foto: ljk)
- SV Mesum Mesum reist zum Derby nach Borghorst
- FC Eintracht Rheine II / SV Grün-Weiß Rheine Grün-Weiß will den FCE II ärgern
- SC Altenrheine Pfingstturnier des SC Altenrheine geht in die 20. Auflage
- MZ-Fußball-Liveticker FCE Rheine gegen SpVgg Vreden
- FC Eintracht Rheine FCE-Mitglieder stimmen revolutionärem Sparetat zu
Diesmal hat sich der FCE jedoch nichts vorzuwerfen. Kein verschlafener Start wie in Hiltrup oder ein Leistungsabfall wie in Bad Oeynhausen, diesmal war er über fast 90 Minuten konzentriert.
Lediglich in der 86. Minute war die Abwehr der Rheinenser nicht ganz bei der Sache und patzte. Paderborn brachte eine harmlos scheinende Ecke ins Zentrum, dort schlug zunächst FCE-Kapitän Mirco Heger über den Ball. Anschließend sprang das Leder unkontrolliert von Bein zu Bein, ehe Paderborns Sefkan Kaynak einen unkontrollierten Schussversuch abgab.
Dieser flog in Richtung linken Rheiner Torecks. Torhüter Andre Epker war geschlagen, und auch Innenverteidiger Niklas Melzer hatte nur noch die Gelegenheit, den Ball mit der Hand zu klären. Das tat er, sodass der Unparteiische ihn vom Feld stellen musste und den Hausherren einen Elfmeter zusprach. „Ich habe eben den Oliver Kahn gemacht. Das ist echt traurig. Wir hätten hier wirklich gewinnen müssen“, klagte Melzer nach dem Spiel.
Epker war zwar noch am Schuss des SCP-Schützen Robert Wezorke dran, neben das Tor lenkte er ihn aber nicht mehr. Vier Minuten vor dem Ende war also wieder aus drei Punkten nur ein Zähler geworden. Denn die Gäste hatten bis zu diesem Zeitpunkt verdient mit 1:0 geführt.
In der 76. Minute war Epker ebenfalls zur Stelle. Er parierte klasse gegen den allein auf ihn zustürmenden Kaynak, hatte Glück, dass eine Berührung nicht zum Foulelfmeter führte, leitete dann aber einen gefährlichen Angriff ein, den Frederick Telsemeyer zum 1:0 vollendete.
Tor liegt in der Luft
David Ruwe spielte aus dem Zentrum zielgenau auf seinen Stürmer, der halbrechts in den Strafraum ging und dann ins lange Eck schoss. Rheine hatte endlich das Tor gemacht, das schon lange vorher in der Luft lag.
Vor allem in der ersten Hälfte strich das Leder einige Male hauchzart am Paderborner Torgestänge vorbei. Neben dem Manko, dass Rheine den Ball nicht aufs Tor brachte, störte alleine die Tatsache, dass aus dem Spiel heraus kaum ein gefährlicher Angriff gelang. Es fehlte an Genauigkeit.
Entweder gingen Einwürfe Hegers oder Freistöße Stefan Seilers voraus. In der 26. Minute verpasste Christian Bußmann per Hinterkopf, wenig später hielt Telsemeyer den Fuß in einen Schuss Julian Knocke, der wohl ins Tor gegangen wäre. So ging der Ball aber über das Tor.
Insgesamt überzeugte Rheine und dominierte eine Partie gegen eine SCP-Mannschaft, die durchaus zu den Spitzenteam der Liga gezählt werden darf.













