Beachvolleyball: Die Form stimmt - die olympische Saison kann beginnen
RHEINE Am Ende ihres fünfwöchigen Trainingslagers in Neuseeland haben die Beachvolleyball-Europameister Jonas Reckermann und Julius Brink auch im 2. Turnier der Neuseeländischen Beachvolleyball-Tour am Strand von Mount Maunagui den Sieg errungen. Die Vorbereitung auf die olympische Saison läuft also gut.
Julius Brink (r.) und Jonas Reckermann (2.v.r.) beendeten ihr Trainingslager in Neuseeland mit einem Turniersieg. Im Finale bezwangen sie die Norweger Martin Spinnangr (l.) und Tarjei Skarlund. (Foto: prf)
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Wie vor drei Wochen in Karapiro war es ein Turnier der großen Unterschiede. Denn in den Gruppenspielen hatten die Deutschen Meister gegen eher zweitklassige Teams aus Neuseeland keine Probleme. Ohne Satzverlust zogen sie ins Viertelfinale des 24 Teams umfassenden Feldes ein, in dem das Turnier dann international wurde.
Locker ins Finale
Auch hier hatten Reckermann/Brink zunächst keine Schwierigkeiten, die Schweden Stefan Gunnarsson/Hannes Brinkborg zu distanzieren. Und auch im Halbfinale unterbrachen die US-Amerikaner Ed Ratladge/Jesse Rambis den Siegeszug nicht.
Erst im Finale gegen die Norweger Martin Spinnangr/Tarjei Skarlund gab es einen Rückschlag, denn die Skandinavier entschieden nicht nur den ersten Satz mit 21:15 für sich, sondern hatten im zweiten Durchgang beim Stande von 20:18 zwei Matchbälle. Doch Reckermann/Brink kämpften sich mit Routine und etwas Glück ins Spiel zurück, sodass mit 24:22 der Ausgleich gelang. Auch im Tiebreak wogte das Spiel hin und her, wobei die Deutschen Meister zum Schluss den Druck noch einmal erhöhten. Nach 60 Minuten standen Reckermann/Brink mit einem 15:13 erneut als Sieger der New Zealand-Open in Mount Maunagui fest und bleiben damit in der Saison 2012 noch ungeschlagen.
Taktische Umstellungen ausprobieren
„Es war ein hartes Stück Arbeit“, stellte Jonas Reckermann nach der Siegerehrung fest, „denn wir hatten in den letzten Tagen noch ein paar heftige Trainingseinheiten und wollten in diesem Turnier auch mal einige taktische Alternativen ausprobieren. So hat auch Julius gelegentlich geblockt, denn es gibt Situationen, in denen das auch bei großen Turnieren manchmal nötig ist, um den Gegner zu verwirren. Das hat gut funktioniert, und so sind wir mit dem Trainingslager in Neuseeland sehr zufrieden.“













