FC Eintracht Rheine: Die Reaktion auf die Blamage bleibt aus
Rheine Es gab einigen Gesprächsbedarf in dieser Woche beim FC Eintracht Rheine. Der Stachel vom 1:2 gegen Emsdetten saß tief. Im Spiel beim FC Gütersloh 2000 musste eine Reaktion folgen. Die blieb aber aus. Rheine verlor auch beim FCG und rutscht nach dem 0:1 (0:0) weiter in die sportliche Krise.
Steevie Roth und der FC Eintracht haben es versäumt, eine Reaktion auf das 1:2 gegen Emsdetten zu zeigen. In Güterloh 2000 setzte es eine 0:2-Schlappe. (Foto: Thomas Strack)
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Dafür spielte Rheine einfach zu ideenlos, schaffte es nicht, die Gütersloher unter Druck zu setzen. Daniel Seidel, nach der Rotsperre gegen Frederick Telsemeyer einzige Spitze – rannte sich vorne die Füße wund, hing aber die meiste Zeit in der Luft.
Eine kurze Phase hatte die Eintracht, die Hoffnung machen konnte. Nach der Halbzeitpause versuchte sie, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Gütersloh wirkte zudem etwas passiver. Chancen für Rheine gab es aber nicht. Zumindest nicht für den FCE.
Auf der anderen Seite schlug Gütersloh aber zu. Nach einem Steilpass von Tim Brinkmann auf Raffaele Wiebusch war Güterslohs Angreifer frei durch. Keeper Andre Epker kam aus seinem Tor. Wiebusch behielt die Übersicht, spielte quer auf Lennard Warweg, der ins leere Tor zum 1:0 einschob. Ein schwerer Nackenschlag für die Gäste, von dem sie sich nicht mehr erholten. Zumal die Hausherren in der 83. Minute zum K.O.-Schlag ausholte. Wiebusch legte wieder sehenswet per Außenrist auf den eingewechselten Sami Önen auf, der das Leder zum 2:0 in die Maschen drosch. Die Partie war entschieden.
Knapp an Rot vorbei
Das wäre sie beinahe auch in der dritten Minute schon gewesen. Wiebusch war kurz vor der Strafraumkante schon an Innenverteidiger Niklas Melzer vorbei in Richtung Führung. Melzer foulte ihn, statt der fälligen Roten Karten für die Notbremse, gab der Unparteiische aber nur Gelb und Freistoß – Glück für die sonst harmlosen Gäste.
Daniel Seidel (5.) und Andre Klostermann (12.) hatten in der Anfangsphase auf der anderen Seite zwar zwei kleine Gelegenheiten – nicht mehr als kleine Randnotizen.
Auffälliger war, dass Melzer weiter große Probleme mit Wiebusch hatte. Der setzte sich immer wieder in Szene. Allein im Abschluss haperte es bei der Hausherren noch. In der 21. Minute war Wiebusch unkonzentriert im Abschluss. Zwei Minuten später machte es Warweg auch nicht besser.
Dem Chancenverhältnis nach hätte es am Ende also deutlich schlimmer kommen können für Rheine. Aber auch das 0:2 wird wieder für eine turbulente Woche beim FC Eintracht sorgen. Das ist fast garantiert.













