FC Eintracht Rheine: Doppelschlag vor der Pause entscheidet
RHEINE Mit einem auch in der Höhe verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg im Nachholspiel über die Hammer Spielvereinigung untermauerte der FCE Rheine am Donnerstagabend nachhaltig seine Ambitionen auf Rang zwei in der Westfalenliga. Entscheidend war ein FCE-Doppelschlag kurz vor der Pause.
David Ruwe (r.) schaltete vor dem 2:0 blitzschnell, so durfte sich der FCE Rheine am Ende über einen verdienten 3:0-Erfolg freuen. (Foto: Thomas Strack)
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Zwei Standards sorgten in der 40. und 45. Minute für die Pausenführung der Eintracht. In der 40. Minute zirkelte Mirco Heger einen Eckball exakt auf den Kopf von Andre Klostermann, der – da dankenswerterweise völlig frei – keine Mühe hatte, aus acht Metern zum 1:0 einzunicken.
Fünf Minuten später schaltete David Ruwe bei einem Freistoß blitzschnell, spielte in den Lauf von Freddy Telsemeyer, der aus der Drehung den Ball zum 2:0 für Rheine ins lange Eck zirkelte. Wiederum hatte die Hammer Abwehr fatal gepennt.
Maik Klostermann verletzt sich am Knie
Die Führung des FCE ging klar in Ordnung. Rheine spielte vor nur 187 zahlenden Fans engagiert, war bissig, eng am Mann, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und versuchte immer wieder, schnell in die Spitze zu spielen. Trainer Ulli Peltner hatte Andre Klostermann als linken Verteidiger aufgeboten – ein Glücksgriff. Zudem begann Maik Klostermann in der Offensiv-Zentrale. Er hatte allerdings Pech, zog sich eine Knieverletzung zu, musste mit Verdacht auf Meniskusschaden in der 41. Minute ausgewechselt werden.
Der FCE nutzte seine Schnelligkeitsvorteile auf den Flügeln (Seiler, Telsemeyer), zudem hatte Seidel die Lufthoheit im und am HSV-Sechzehner. Telsemeyer vergab die erste Großchance nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Maik Klostermann (15.). Dann hatte der agile Seidel im Abschluss Pech, als sein Kopfball knapp vorbei zischte (35.). Doch in der 40. und 45. Minute klappte es – mit 2:0 ging der FCE in die Kabine.
Daniel Seidel belohnt sich mit dem Treffer zum 3:0
Und knüpfte, kaum wieder auf dem Platz, da an, wo er aufgehört hatte: Kopfball Seidel – gehalten (49.), Abseits-Tor Seidel (53.), Pfostenkopfball Seidel (63.).
Dann endlich wurde auch die einzige FCE-Spitze belohnt. In der 65. Minute flankte Telsemeyer butterweich, Seidel – völlig allein gelassen von der HSV-Abwehr – stieg sechs Meter vor dem Tor hoch und köpfte zum 3:0 für den FCE ein.
Gelb-Rot und Rot
Die Partie war durch, zumal die erschreckend schwachen Hammer sich in der Folgezeit selbst dezimierten. Erst erhörte Schiri Echelmeyer das stetige Betteln von Aktas (68.) und zückte nach einem Stürmerfoul Gelb-Rot gegen den Hammer. Dann flog Hamms Cerci mit „Rot“ vom Platz, weil er ein paar unschöne Worte in Richtung FCE-Bank sagte – was zu seinem Pech der Schiedsrichter-Assistent gehört hatte.
In Überzahl hätte der FCE mit einem Schuss mehr Konsequenz noch erhöhen können, doch auch so gingen alle zufrieden vom Platz – bis auf die Gäste aus Hamm.













