FC Eintracht Rheine: Endlich! Erster FCE-Heimsieg
RHEINE In der 68. Minute der Partie zwischen dem FCE und dem SV Spexard legt sich Stefan „Toni“ Seiler den Ball zum Freistoß zurecht. Kurzer Anlauf, und mit dem rechten Fuß zirkelt er das Leder aus spitzem Winkel rechts oben ins lange Eck zum 1:0 für Rheine. Der Heimfluch war gebrochen.
Stefan Seiler brachte den FCE mit einem Sehenswerten Freistoß auf die Siegerstraße beim 3:0 gegen Spexard. (Thomas Strack)
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Egal. Der Ball zappelte zur erlösenden FCE-Führung im Spexarder Netz. Der Bann war gebrochen. Am Ende schossen die Eintrachtler noch einen 3:0-Erfolg heraus. Es war im fünften Heimspiel der laufenden Saison – die am 2. Spieltag ausgefallene Partie gegen Theesen wird am 18. Dezember nachgeholt – der erste Dreier in der obi-Arena.
Unterirdische erste Hälfte
Für die erste Hälfte allerdings hätten die gut 200 Zuschauer ihr Eintrittsgeld zurück bekommen müssen. Was der FCE da anbot, war „unterirdisch“, wie es ein treuer Fan auf der Stehplatztribüne in der Pause treffend formulierte.
Rückpass, Querpass, Fehlpass – derart konnte man das FCE-Spiel in den ersten 45 Minuten größtenteils zusammen fassen. Sieht man von einem Beinahe-Eigentor der Spexarder (2.) ab, gab es keine echte Rheiner Torchance. In den Heimspielen zuvor hatte das ähnlich ausgesehen, da aber hatte Rheine mit Gütersloh, Beckum oder Hamm viel bessere Gegner als den biederen SV Spexard. Deshalb stand es zur Pause 0:0.
Doch wie gegen Gütersloh, Beckum und Hamm steigerte sich Rheine nach der Kabinenansprache von Coach Klaus Bienemann wiederum deutlich – und hatte endlich auch Chancen. Wassey (56.), Julian Knocke (58.) und Freddy Telsemeyer (60.) vergaben aber. Erst Seilers feiner Freistoß zum 1:0 (68.) ließ den Knoten platzen.
Und jetzt hatte der FCE auch den Mumm, nachzulegen. Der eingewechselte Nils Woltering setzte sich auf der linken Seite durch, legte das Leder zurück auf Massih Wassey, der aus zwölf Metern flach ins rechte Eck traf – 2:0 (75.).
Nur vier Minuten später erkämpfte sich Freddy Telsemeyer den Ball, sprintete in den Sechzehner und wurde von Jäger zu Boden gerissen – Elfmeter. „Telse“ ließ sich die Chance nicht nehmen, verwandelte bei seinem ersten Start-Elf-Einsatz nach der OP-Pause sicher zum 3:0-Endstand (79.).
Endlich durfte der erste FCE-Heimdreier der Saison 2011/12 bejubelt werden. „Wurde ja auch Zeit“, stellte Bannbrecher „Toni“ Seiler fest.













