FC Eintracht Rheine: FCE bricht nach der Pause ein - 1:1
RHEINE Dass der FC Eintracht Rheine durchaus das Potenzial hat, eine Spitzenmannschaft der Westfalenliga zu sein, das bewies er im ersten Spiel in Hiltrup und auch am Sonntag beim 1:1 (1:0) beim FC Bad Oeynhausen.
Niklas Melzer (l.) blieb hier zwar Sieger im Zweikampf mit seinem Oeynhauser Gegenspieler, über 90 Minuten überzeugte die Rheiner Abwehr jedoch nicht. (Foto: Lars Johann-Krone)
- SV Mesum Mesum reist zum Derby nach Borghorst
- FC Eintracht Rheine II / SV Grün-Weiß Rheine Grün-Weiß will den FCE II ärgern
- SC Altenrheine Pfingstturnier des SC Altenrheine geht in die 20. Auflage
- MZ-Fußball-Liveticker FCE Rheine gegen SpVgg Vreden
- FC Eintracht Rheine FCE-Mitglieder stimmen revolutionärem Sparetat zu
Beim FCO sorgten eine schwache zweite Hälfte und eine kuriose Schiedsrichter-Entscheidung dafür, dass der Rheine nur einen Zähler mit nach Hause nahm.
Erstaunte Blicke
In der 57. Minute blies der Unparteiische Bernward Pinke in seine Pfeife und erntete danach erstaunte Blicke. Er zeigte zeitgleich auf den Elfmeterpunkt. Selbst die Oeynhausener waren erstaunt, nahmen die Entscheidung aber dankend hin.
Was war passiert? Nach einer Ecke klärte Rheines Kapitän Mirco Heger zunächst per Kopf und entschärfte die Situation. Knapp neben ihm soll jedoch Philipp Brüggemeyer seinen Arm unfair gegen einen Gegenspieler eingesetzt haben. So begründete jedenfalls Pinke seine Entscheidung nach dem Spiel. „Da ein Foul zu sehen, die Meinung hatte der Schiedsrichter exklusiv“, meinte FCE-Trainer Markus Wersching nach der Partie.
Oeynhausens Kapitän Tim Steffen, in der zweiten Hälfte der auffälligste Akteur auf dem Platz, trat zum Elfmeter an und versenkte das Leder zum 1:1. Der Ausgleich war unglücklich, er war dem Spielverlauf aber mittlerweile entsprechend.
Die Hausherren hatten nach dem Seitenwechsel einfach zu viel Raum, durften den Ball in aller Ruhe verarbeiten und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor des FCE-Keepers Andre Epker.
Der war Rheines bester Spieler. In der 48. Minute lenkte er bereits einen Kopfball von Alexander Hermann knapp über die Latte, in der 55. Minute parierte er sehr gut gegen Michele Tomeas 25-Meter-Kracher.
Und auch im ersten Abschnitt, in dem Rheine das dominante Team war und richtig gut spielte, hielt er in der neunten Minute klasse gegen Oeynhausens Daniel Koberstein.
David Ruwe trifft für Rheine
Als die Gäste im ersten Abschnitt noch flüssig nach vorne spielten und aggressiv in den Zweikämpfen waren, machte David Ruwe in der 17. Minute das 1:0. Nachdem Oeynhausen einen Freistoß von Stefan Seiler geklärt hatte, ließ Ruwe an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler aussteigen und jagte den Ball dann in die Maschen.
Daniel Seidel hatte zuvor schon eine große Gelegenheit gehabt, den FCE in Front zu schießen. Nur wenn Rheine an die Leistung der ersten 45 Minuten anknüpft, ist der erste Sieg nah. Hälfte zwei war hinegen Besorgnis erregend.













