FC Eintracht Rheine: FCE bringt Trainer Peltner zum Tanzen
RHEINE Wie ausgetauscht wirkte der FC Eintracht Rheine. Er war kaum wieder zu erkennen. Am Donnerstag kassierte das Team noch eine blamable 0:2-Niederlage beim VfB Fichte Bielefeld. Drei Tage später überzeugte der Rheine wieder und gewann beim SC Paderborn II mit 2:0 (0:0).
Freddy Telsemeyer (l.) legte den Treffer zum 2:0 für den FCE für daniel Seidel auf.
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Rheines Trainer Ulli Peltner freute das extrem, und das zeigte er nach den Toren zum Sieg. Drei Luftsprünge, eine Pirouette und gleichzeitig zwei fest geballte Fäuste. Mit dieser Tanzeinlage feierte der FCE-Trainer zum Beispiel ausgelassen das wichtige Tor zum 1:0.
Ähnlich schön war zuvor auch Peter Beckmanns Schuss, der zur Führung führte. Nachdem Rechtsverteidiger Mirco Heger eine Flanke von rechts in den Strafraum gebracht hatte und Freddy Telsemeyer in der Mitte zwei Gegenspieler band, kam Beckmann von links in den Strafraum, nahm den Ball direkt und hämmerte ihn ins lange Eck (70.).
Führung lag nicht in der Luft
Die Führung lag zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt in der Luft. Paderborn hatte den besseren Start in die zweite Hälfte und hätte eigentlich führen müssen. Andre Epker im Rheiner Tor, der zuvor noch einige Unsicherheiten gezeigt hatte, parierte aber glänzend. In der 50. Minute ließ er zunächst einen Schuss von Yasin Kocatepe nach vorne abprallen, warf sich dann aber kühn in den Nachschuss des freistehenden Berkan Afsarli. Nur wenige Sekunden später lief Lukas Lanz durch den FCE-Strafraum, drehte sich und hatte aus zehn Metern freie Schussbahn. Epker reagierte wieder blitzschnell und blieb Sieger.
Nur langsam ordnete sich Rheine wieder, stand in der Folge aber wieder stabiler. Die überraschende Führung brachte zudem weitere Sicherheit.
Bei Rheine brennt nichts an
Und so brannte in der Schlussphase nicht mehr viel an. Im Gegenteil. Daniel Seidel machte in der Nachspielzeit noch das 2:0. Telsemeyer, der im rechten offensiven Mittelfeld agierte, zuvor allerdings wenig Fleiß im Defensivspiel zeigte, holte sich an der Mittellinie den Ball, ging durch bis zur Grundlinie und spielte von dort den genauen Pass auf Seidel. Der drehte sich kurz um seinen Gegenspieler und schlenzte das Leder um den Keeper herum ins Tor. Danach war Schluss.
Rheine hatte sich also für die 0:2-Schmach in Bielefeld rehabilitiert, weil es von Beginn an deutlich engagierter spielte. Selbst die Tatsache, dass David Ruwe nach einem Pressschlag schon nach zehn Minuten ausgewechselt werden musste, störte den FCE nicht.
Großchancen gab es in Halbzeit eins nicht, zugelassen hat Rheine auf der anderen Seite aber auch nicht viel.













