E-Jugend-Stadtmeisterschaft: Gellendorf lässt die Halle beben
RHEINE Hochverdient sicherte sich die E-Jugend der Sportfreunde Gellendorf in diesem Jahr die Stadtmeisterschaft. Im Finale wurde der Ski-Club Rheine mit 2:1 in die Schranken gewiesen.
Die siegreichen Gellendorfer: (o.v.l) Trainer Kevin Bröker, Hannes Laszkowski, Max Eggenkämper, Trainer Klaus Iwanicki, Tom Reckers, Mathis Lüttmann, Jan Iwanicki, Natnael Reiske. (u.v.l): Ole Bruderek, Fabian Fischer, Hamit Türkan, Jonas Steinert, Nils Winther (Foto: Thomas Strack)
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Wieder richtige Derby-Stimmung
Dieser Weg war für die Gellendorfer nicht immer einfach, als Gruppenzweiter qualifizierte sich das Team für die Vorschlussrunde. Dort trafen sie auf den SC Altenrheine. Eine richtige Derbystimmung ergriff hier die Halle, besonders als Eggenkämper zum ersten Mal zuschlug. In der dritten Minute staubte er zum 1:0 ab. Kurze Zeit später war es wieder Max Eggenkämper, der traf. Mit einem Schuss aus halblinker Position machte er das 2:0.
Was danach folgte, war Einbahnstraßen-Fußball. Altenrheine warf alles nach vorne, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Noah Stellmacher war nicht drin.
Neunmeterschießen entscheidet über Platz drei
Auch das zweite Halbfinale war abwechslungsreich. Das 1:0 für den Ski-Club Rheine durch Tino Strüber (3.) glich Daniel Gaas vom SV Grün-Weiß Rheine aus (7.). Das Neunmeterschießen musste entscheiden. Während der Ski-Club einen Schuss nach dem anderen sicher verwandelte, zeigten die Grün-Weißen nerven. Zweimal scheiterten sie an Max Heskamp im Tor, der sogar selbst zum Neunmeter antrat und den letzten Strafstoß sicher im Gehäuse unterbrachte.
Auch im Spiel um Platz drei gingen die Grün-Weißen als Verlierer vom Feld: Fabian Krey, Liam Hellworth und Jakob Spellmeyer trafen für den SCA beim 3:0-Sieg.
Eggenkämper macht das wichtige 1:0
Das Finale selbst war lange Zeit offen, der Ski-Club hatte sogar leichte Feldvorteile. Ein Schuss wie ein Strich von Max Eggenkämper brachte Gellendorf in Front (3.), fünf Minuten später erhöhte Fabian Fischer mit einem platzierten Flachschuss auf 2:0. Der Treffer von Tristan Mersch 15 Sekunden vor dem Ende war reine Ergebniskosmetik.
„Wir sind natürlich zufrieden mit dem Ausgang des Turniers. Wir wussten, dass wir und der Ski-Club mindestens gleichwertig sind, von daher sind wir mächtig stolz“, erklärte Erfolgstrainer Kevin Bröker.













