American Football: Große Super-Bowl-Party der Rheine Raptors
RHEINE Wenn in der Nacht von Sonntag auf Montag das Finale der American Football Saison, der Super Bowl, steigt, sitzt fast die komplette American-Football-Abteilung des TV Jahn Rheine zusammen vor dem Bildschirm.
Sebastian Vollmer von den New England Patriots (Mitte/Nr. 76) ist der einzige Deutsche beim Super Bowl. (Foto: pa)
- SV Mesum Mesum reist zum Derby nach Borghorst
- FC Eintracht Rheine II / SV Grün-Weiß Rheine Grün-Weiß will den FCE II ärgern
- SC Altenrheine Pfingstturnier des SC Altenrheine geht in die 20. Auflage
- MZ-Fußball-Liveticker FCE Rheine gegen SpVgg Vreden
- FC Eintracht Rheine FCE-Mitglieder stimmen revolutionärem Sparetat zu
Wie Schalke gegen den BVB
„Wir sitzen da dann natürlich in kompletter Fan-Ausstattung mit Trikots, Mützen, Schals und auch Fahnen“, erläutert Schluckebier. Die Spieler und Trainer der Rheine Raptors haben natürlich auch ihre favorisierten Teams, „da gibt‘s dann zum Teil Rivalitäten wie zwischen Schalke und Dortmund.“
Schluckebier selbst ist ganz klar ein Fan der New York Giants. Die Gegner der Giants werden ab Mitternacht im Kampf um den Super Bowl die New England Patriots sein. „Auch wenn‘s da ein paar Rivalitäten gibt, sind wir im Grunde eine große Familie, die sich freut, den Super Bowl live im deutschen Fernsehen schauen zu können“, erzählt Schluckebier weiter.
Deutscher in der NFL
Bei den Patriots spielt mit Sebastian Vollmer der einzige Deutsche in der Amerikanischen National Football League (NFL). „Das ist natürlich klasse für uns Footballer hier, dass da ein Deutscher mit dabei ist“, findet Schluckebier.
Das Spielniveau sei in den USA ja viel höher und es sei schwer, dort als Europäer mitzuhalten, erklärt er. Und lobt: „Vollmer macht echt einen super Job. Er beschützt den Quarterback der Patriots, Tom Brady, und verschafft ihm die nötige Zeit, damit er die richtigen Pässe werfen kann“, gerät Schluckebier richtig ins Schwärmen.
In den USA ist der Super Bowl landesweit eine große (Grill-)Party, die von morgens bis abends dauert. Das Finale der German Football League (GFL) sei damit nicht vergleichbar, die Atmosphäre in den USA sei eine ganz andere.
„In Deutschland versuchen wir natürlich, in die amerikanischen Maßstäben ranzukommen, aber das ist nicht möglich. Das Interesse an American Football ist hier einfach zu gering“, meint Sascha Schluckebier.
Montag freigenommen
Damit trotzdem ein bisschen amerikanische Atmosphäre geschafften wird, wurde mit dem „Tennessee Mountain“ ein typisch amerikanisches Restaurant als Treffpunkt ausgewählt.
Um den Super Bowl bis in die frühen Morgenstunden live verfolgen zu können, haben sich die Rheine Raptors alle am Montag freigenommen. „Das ist schließlich wie ein Feiertag für uns!“













