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Medienhaus Lensing
22.04.2011 19:28 Uhr
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Germania Hauenhorst: Hauenhorst ist zurück im tristen Alltag

HAUENHORST Der 1:0-Sieg des SV Germania Hauenhorst gegen Borussia Münster bleibt erstmal eine Eintagsfliege. Am Donnertag im Nachholspiel gegen Bezirksliga-Spitzenreiter Preußen Borghorst verlor das Tabellen-Schlusslicht auf eigenem Platz mit 1:3 (0:2).Von Lars Johann-Krone

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Kapitän Andre Bischoff (l.) und Hauenhorst unterlagen Tore Gerschs Borghorstern mit 1:3. (Foto: Johann-Krone)

Gerade in den ersten Minuten des Matches wurde deutlich, welches Team, an welchem Ende der Tabelle spielt. Hauenhorst wirkte vor allem in der Abwehr völlig orientierungslos und hatte riesige Probleme mit den Hereingaben der Gäste. Die Borghorster ließen zu Hauenhorsts Glück aber die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen.

Auf der anderen Seite hätte in der vierten Minute das Spiel auch schon kippen können. Nikolai Leonov wurde nach einem langen Ball in die Spitze von Borghorsts Verteidiger Süleyman Toylular von den Beinen geholt. Statt der fälligen Roten Karte, zeigte der Schiedsrichter aber nur Gelb und gab einen Freistoß, der nichts einbrachte.

Danach drückten die Preußen weiter, Hauenhorst hatte Probleme, sich aus der Umklammerung zu lösen. In der 35. Minute gelang es jedoch noch mal. Maik Weber stand plötzlich alleine vor Sebastian Donaszewski im SCP-Tor. Den jungen Hauenhorster verließ plötzlich jedoch der Mut. Statt zu schießen, passte er ins Leere.

Im Gegenzug besorgte Borghorst per Doppelpack die 2:0-Pausenführung. Zunächst traf Ron Konermann per Elfmeter, nachdem Marco Ottenhues Matthias Kappelhoff Rickert gefoult hatte. Nur eine Minute später legte Kappelhoff Rickert selber zum 2:0 nach.

Germania entschlossener

In der zweiten Hälfte verteidigte Hauenhorst entschlossener und hatte durch Akin Berberoglu die große Chance zum 1:2. Er schoss jedoch freistehend am Tor vorbei. Im Gegenzug besorgte Matthias Brüggemann das 3:0 – die Entscheidung. Berberoglu verkürzte zwar noch, nachdem Donaszewski an einem Rückpass vorbeisenste, Hauenhorst kam aber nicht mehr heran.

Für den unschönen Höhepunkt des Spiels sorgte in der 90. Minute dann Simon Lueke. Acht Minuten nach seiner Einwechslung übertrieb er es mit der Härte, foulte Philipp Lürwer rüde und sah Rot dafür. 


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