FC Eintracht Rheine: Osnabrücks Trainer Karsten Baumann im Interview
RHEINE Er spielte für den 1. FC Köln und Borussia Dortmund in der Bundesliga – den VfL Osnabrück führte er als Trainer zurück in die 2. Liga. Am Freitag (18 Uhr) gastiert Karsten Baumann mit dem VfL beim FC Eintracht Rheine. Mit der MZ sprach er über den verkorksten Saisonstart seiner Elf und die Ziele für das Spiel in Rheine.
Weiß nicht genau, ob er schon mal in Rheine war, aber freut sich auf einen guten Test und viele Zuschauer: Karsten Baumann, Trainer des Zweitligisten VfL Osnabrück. (Foto: dpa)
Gegen den MSV Duisburg haben wir aufgrund der zweiten Hälfte verdient verloren – gegen 1860 war es schon unglücklich. Klar ist, dass wir beim Spiel in Rheine vieles besser machen wollen als zuletzt.
Was meinen Sie konkret?
Wir dürfen nicht mehr so viele leichte Fehler produzieren und müssen stabiler in der Defensive auftreten. Dazu wollen wir konsequenter im Abschluss werden.
Nagt das unglückliche 2:3 im Pokal gegen Kaiserslautern noch an den Spielern?
Sicherlich, das glaube ich schon. Wenn man in der Nachspielzeit das Weiterkommen aus der Hand gibt, zieht einen das natürlich runter. Ich würde gern wissen, wie Lautern in der Bundesliga gestartet wäre, wenn wir die Partie gewonnen hätten.
Zum Spiel in Rheine: Waren Sie schon einmal hier?
Vielleicht mal in meiner Zeit als Spieler des VfB Oldenburg, aber das ist schon so lange her, dass ich mich nicht erinnern kann.
Was wissen Sie über den FC Eintracht Rheine?
Relativ wenig. Ich weiß, dass unser Geschäftsführer Ralf Heskamp dort seine Wurzeln hat und das Spiel organisiert hat, aber das ist auch schon alles.
Sagt Ihnen der Name Ulli Peltner etwas?
Tut mir leid, auch da muss ich passen.
Glauben Sie, dass viele VfL-Fans die Partie als Ersatz fürs spielfreie Wochenende nutzen und nach Rheine kommen werden?
Das hoffe ich. Sicherlich werden auch viele Fans aus der Umgebung von Rheine kommen. Ein volles Stadion wäre schön.
Derzeit ist Osnabrück vor allem durch den Wettskandal in den Medien. Belastet die Spieler die Situation?
Überhaupt nicht, denn damit hat das Team ja überhaupt nichts zu tun. Außerdem sind wir Opfer und nicht Täter. Das alles geht spurlos an uns vorüber.
Zurück zum Spiel: Fordern Sie einen klaren Sieg oder überwiegt der Freundschaftsspiel-Charakter?
Ich habe schon den Anspruch, das Spiel deutlich zu gewinnen. Eine Vorgabe mache ich nicht, aber ich möchte sehen, dass sich die Jungs gut bewegen.
Werden alle Spieler dabei sein?
Bis auf den angeschlagenen Benjamin Siegert sind alle Mann an Bord.










