Erfolgreiches Jahr 2011: Stadt und SSV ehren die besten Rheiner Sportler
RHEINE Rheines Sport-Familie ist groß – und erfolgreich. Das wurde am Freitagabend wieder deutlich. In der gut besuchten Stadthalle wurden in gemütlicher Atmosphäre im Rahmen der Stadt-Sportlerehrung die besten Rheiner Sportler des Jahres 2011 ausgezeichnet.
Auch ein Bruchtest wurde im Rahmen der Rheiner Sportlerehrung vorgeführt. (Foto: Thomas Strack)
40 Ehrungen nahm der Stadtsport-Verband am Freitag vor. Es gab kaum eine Sportart, die nicht vertreten war. Vom Kung Fu, über das Bogenschießen bis hin zum Fußball waren Sportler aus Rheines im vergangenen Jahr in der Region, in Deutschland oder sogar international erfolgreich.
Die meisten von ihnen bewiesen am Freitag zudem, dass sie Humor haben und schlagfertig sind. Sie hatten auf die bohrenden Fragen der Moderatorin Florentine Kühs-Sandmann und die süffisanten Zwischenbemerkungen ihres Partners Uli Robert meist die passenden Antworten, machten jeden Spaß mit und konterten keck.
Nachdem Rheines Bürgermeisterin Angelika Kordfelder in ihrer Begrüßung die Begeisterung und die Vielfalt des Sports sowie den Ehrgeiz der Sportler gelobt hatte, begannen Kühs-Sandmann und Robert, die Sporlter zu ehren.
Mal auf der Bühne, mal am Tisch im Kreise ihrer Mannschaften und Trainer wurden die geehrten Sportlerinnen, Sportler und Teams vorgestellt.
Tiefe Einblicke in den Sport
Einige gaben auch einen tiefen Einblick in ihre Sportart. Madeleine Alsmann und Mark Grobe, die für die Stadtgarde Rheine aktiv sind, sorgten schon früh für eine unterhaltsame Unterbrechung des Ehrungsmarathons. Sie gaben eine Kostprobe ihres tänzerischen Talents und erklärten, dass viel Trainingsaufwand hinter ihrem Erfolg stecke. Beide wurden im vergangenen Jahr Norddeutsche Vizemeister.
Elke Wittwer und Winfried Schäpermeyer vom Hundesportverein Rheine-Altenrheine blickten mithilfe eines Videos nochmal auf ihren sportlichen Höhepunkt des Jahres 2011 zurück. Die beiden organisierten die Hundesport-WM in Rheine, zu der Teilnehmer aus 37 Nationen und rund 13 000 Zuschauer an die Ems reisten.
Scharfe Schüsse
Scharf geschossen wurde am Freitag in der Stadthalle auch. Tim Piepel und Matthias Feldhoff vom TV Jahn Rheine gaben aber acht, dass niemandem etwas passierte. Drei Schuss, drei Treffer. Feldhoff bewies, dass er das Bogenschießen wirklich kann. Piepel und er nahmen in diesem Jahr schließlich an den Deutschen Meisterschaften teil.
Manchmal geht im Sport jedoch auch einiges schief. Das belegte Anna-Maria Rieke. Ein Video, auf dem zu sehen war, was passiert, wenn das Gebissstück eines Pferdes bricht, sorgte für Erheiterung. Minutenlang galoppierte das Pferd mit Rieke im Sattel über das Turnier-Gelände. Autos und Zelte dienten dabei als Hindernisse. Passiert ist jedoch zum Glück nichts.
Dass 2011 jedoch nicht nur sportliche Höchstleistungen im Vordergrund standen, zeigte die Ehrung von Uwe Laurenz. Sichtlich bewegt lauschte der Fußball-Trainer des SV Mesum der Video-Botschaft seines Kapitäns Thomas Feldkämper, der seinem Coach im Namen des Teams für das tadellose, menschliche Verhalten nach dem Tod des Mitspielers und Freundes Christian Brinkschmidt dankte. „Uwe, du hast uns nach dem tragischen Tod Trost gespendet, viele Gespräche geführt und uns gezeigt, dass es wichtigere Dinge als den Fußball gibt“, erklärte Feldkämper.
Ein bewegter Trainer
Ein sichtlich bewegter Uwe Laurenz dankte im Anschluss auch der Familie Brinkschmidt für ihr Verhalten in der schweren Situation: „Sie hat uns die Tür aufgemacht und es uns leichter gemacht, mit der Situation umzugehen.“ Laurenz nahm die Ehrung aus den Händen der Bürgermeisterin entgegen.












