Judo: Stockel kämpft sich zurück ins turnier - Dik mit Problemen
RHEINE Die Jahn-Judokas Philipp Stockel und Maik Dik hatten mit ihrem Trainer Peter Frie Dort einen echten Frühtermin in Witten. Ziel war das Westfälische Einzelturnier der männlichen U 17. Maik Dik kämpfte in der Gewichtsklasse bis 60 kg, Philipp Stockel bis 43kg. Nach einer Aufwärmphase gaben die Schiedsrichter um 10.15 Uhr den Wettkampf frei.
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Philipp Stockel trat als erster auf die Matte und musste bereits nach einer Minute den Kampf abbrechen, weil ihm plötzlich schlecht wurde. In der Trostrunde entschied er dann nach anderthalb Minuten den ersten Kampf mit „Tief Seio Nage“ (Schulterwurf) für sich. Philipp gewann Selbstvertrauen und bezwang auch seinen zweiten Kontrahenten mit einem „Seio Nage“. Eine weitere Steigerung im dritten Kampf brachte den dritten Siegpunkt. Seine Kontertechnik im vierten Vergleich wurde dann mit „Ippon“ gewertet, was am Ende für den sehr guten dritten Platz reichte.
Maik Dik hatte dagegen einige Probleme. Zwar zeigte er durchaus gute technische Ansätze, wirkte aber im Kampf zu unflexibel und stürmisch.
Clevere Gegner
Maik wollte die Kämpfe zu schnell für sich entscheiden und machte Fehler. Diese nutzen seine Gegner gnadenlos aus. Nach einer verlorenen Runde gewann er aber seinen zweiten Kampf durch ein Hebelgriff. Im dritten Vergleich gab es dann wieder nichts zu holen, und der Punkt ging auf das Konto seines Kontrahenten, so dass am Ende nur der für ihn enttäuschende 10. Rang heraussprang.
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