FFC Heike Rheine: Svenja Raabe will sich beim FFC abmelden
RHEINE Am Donnerstag testet Frauen-Regionalligist FFC Heike Rheine gegen den Zweitligisten SV Meppen - aber ohne Svenja Raabe, die den Klub verlassen will.
Svenja Raabe will den FFC Heike Rheine verlassen. (Foto: prf)
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Glück hatten die Fußballerinnen des FFC Heike, dass ihr Trainer Uwe Kitroschat sich zwar „die Finger wund telefoniert hat“, aber keinen Testspielgegner für das närrische Wochenende gefunden hat. Denn eigentlich stand mit dem Westfalenpokal-Viertelfinale ja die erste Pflichtspiel-Aufgabe in 2012 an. Doch diese Partie wurde abgesagt. Da Kitroschat keinen Ersatzgegner fand, hatte die FFC-Truppe „karnevals-frei“. Und der Trainer fügt noch gnädig an: „Das hatte sich die Mannschaft verdient.“
Denn die FFC-Frauen haben in der Vorbereitung bisher „gut gearbeitet, wenn auch zumeist Leichtathletik auf dem Programm stand“, sagt Kitroschat. Doch damit war es am Dienstagabend vorbei: Heike konnte erstmals auf dem Platz und mit dem Ball trainieren. Ein ganz neues Gefühl in 2012. Und die Emotionen sollen gleich in die Praxis übertragen werden, denn am heutigen Donnerstag steht um 19.45 Uhr im Jahnstadion ein Testspiel gegen den Zweitligisten SV Meppen an.
Defensiv gefordert
„Da werden wir in der Defensive gefordert“, hat Kitroschat bestimmte Erwartungen gegen den eine Klasse höher kickenden Gast. Dieses Spiel sowie der Test am kommenden Sonntag gegen den Zweitligisten SC Herford (Anstoß: 13 Uhr, Jahnstadion) sind die passenden Prüfsteine für die erste Liga-Aufgabe des FFC gegen den Titelmitfavoriten VfL Bochum. Der hat Meppen zuletzt im Test immerhin mit 1:0 besiegt.
Nachwuchs springt ein
Coach Kitroschat muss gegen Meppen auf Theresa Lödderbusch und Hanna Tegelmann verzichten. Während dieses Duo am Sonntag wieder spielen könnte, wird Svenja Raabe wohl nicht mehr im FFC-Kader auftauchen. „Sie will sich abmelden“, erklärt Kitroschat. Die Gründe? „Sie war jetzt wieder zwei Wochen krank, kann zum dritten Mal eine Vorbereitung nicht vernünftig mitmachen und verliert ganz einfach den Anschluss. Das hat sie gemerkt“, so Kitroschat. Gleichwohl bedauert der Trainer den Verlust der talentierten Innenverteidigerin, kann aber auch „nicht nachvollziehen“, wieso die 17-Jährige nicht bereit ist, ihren (konditionellen) Rückstand aufzuholen.
Als Ersatz für Svenja Raabe stehen die Talente aus der eigenen Westfalenliga-B-Jugend – Susanna Kues, Lea Niemeyer, Lena Ahrentz, Stella Ewering oder Nadine Sibbing – parat, die künftig noch häufiger mit der 1. Mannschaft trainieren sollen.













