Sperrungen, Zeitplan und Regeln: Gemeinde wähnt sich mit ihrem Karnevalskonzept auf der sicheren Seite
SAERBECK Bürgermeister Wilfried Roos und Ordnungsamts-Leiterin Ines Reinermann legten am Mittwoch das Konzept des Karnevalsumzugs, insbesondere die Maßnahmen im Bereich Linden- sowie Schulstraße ab der Grundschule bis zum Sportlerheim, vor.
Das Karnevals-Festzelt wird nun doch auf dem Verkehrsübungsplatz an der Grundschule aufgebaut. (Foto: Grevener Zeitung)
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Mit der Formierung des Zuges kann auf der Grevener Straße ab 12 Uhr begonnen werden. Die Straße wird für diesen Zweck von 12 Uhr an ab Heckenweg bis Marktstraße voll gesperrt. Weitere Straßensperrungen sind vorgesehen. Für den Bereich der Lindenstraße ab der Zahnarztpraxis bis zur Einmündung Heckenweg gegenüber dem Sportlerheim greifen besondere Vorrichtungen. Auf Wunsch der Anlieger werden am Freitag, 17. Februar, ab der Hausnummer 24 bis 39 Straßensperren und – an beiden Straßenseiten – Sicherheitszäune aufgestellt.
Da gibt es ab Samstag, 18. Februar, 10 Uhr, bis Sonntagmittag, 12 Uhr, kein Durchkommen für Autofahrer mehr. Auch die Anlieger müssen, falls sie ihre Privatwagen benutzen wollen, für sich einen anderen Platz suchen. Es kommen ab Freitagmittag nur Radfahrer oder Fußgänger durch.
Details werden bald veröffentlicht
Über einzelne Straßensperrungen folgen in der nächsten Woche weitere Informationen in der GZ. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Jugendschutz. Kontrollen erfolgen am Samstag ganztägig durch das Jugendamt des Kreises in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Gemeinde – während des Umzugs wie auch auf der anschließenden Festveranstaltung. Für Jugendliche unter 16 Jahren gilt absolutes Rauch- und Alkoholverbot, für 16- und 17-Jährige sind nur Bier, Wein, Sekt gestattet. Alcopops, die Hochprozentiges enthalten, sowie Rauchen ist völlig untersagt. Es ist nicht gestattet, Alkohol auf das Festgelände mitzubringen, am Zugang werden Rucksäcke und Taschen streng durchsucht.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass alkoholisierte Jugendliche nicht eingelassen werden. Im Verstoßfalle werden die Eltern informiert, die ihre Kinder an der DRK-Anlaufstelle abholen können. Für so genannte „Wildpinkler“ wird ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro sofort fällig. Vom Veranstalter werden ausreichend Toilettenwagen zur Verfügung gestellt. Die Toiletten im Mehrgenerationenhaus und die öffentlichen Toiletten an der „Alten Hauptschule“ sind offen. Ein Toilettenwagen steht am Busbahnhof an der Lindenstraße. Eine halbe Stunde nach Mitternacht wird die Musik abgedreht.
Zugang zum Sportlerheim
Die Party ist damit zu Ende, bis 1 Uhr müssen alle das Gelände verlassen. Der Zugang zum Festgelände ist nur vom Sportlerheim möglich, nicht dagegen an der Grundschule oder von anderen Stellen wie zum Beispiel vom Sportzentrum aus. Diese Stellen sind hermetisch abgeriegelt. Der Umzug nimmt an der Lindenstraße einen geänderten Weg: Er biegt an der Zahnarztpraxis in die Buchenstraße ab, zieht über die Eschgartenstraße zur Einmündung in den Heckenweg und löst sich hier auf.
Die Wagen und Gruppen können vor hier aus über den Heckenweg in Richtung Grevener Straße oder in Richtung Lengericher Damm abziehen. „Wir haben getan, was wir konnten und hoffen auf einen Verlauf, der alle zufrieden stellt und mit dem alle leben können“, sagte der Bürgermeister.










