Positives Signal: Anschub für den "Bürgerbus"
STEINFURT Erster Beigeordneter Dirk Wigant bekam am Mittwoch vom Hauptausschuss das erhoffte Signal: Die Stadt soll den "Bürgerbus" anschieben. Konkret ist dazu eine erste Informationsveranstaltung am 4. Oktober im Rathaus geplant.
In einigen Kommunen ist der Bürgerbus schon Realität.
Alfred Voges (SPD) erinnerte an das alte SPD-Stadtbus-Anliegen und konnte sich auch mit dem „Bürgerbus“ anfreunden: „Wir sollten diese Richtung gehen.“ Allerdings erwartet er noch mehr Informationen. Die GAL-Fraktion sei noch nicht so weit, um einen Antrag zu stellen, sagte Christian Franke, aber er sympathisiere mit dem Gedanken.
Stadt will keine dauerhafte Belastung
Robert Lambertz (Linke) wollte eine breitere Basis – den „Bürgerbus“ nicht nur auf den Seniorenbeirat, der sich dafür starkmacht, beschränkt wissen. Auch Willi Wobbe (FWS) begrüßte den Vorstoß, allerdings müsse gewährleistet sein, dass die Stadt nicht dauerhaft erheblich finanziell belastet werde. Wigant hatte zuvor bis zu 10.000 Euro für die Anschaffung des Busses und jährliche Betriebskosten von 3000 bis 4000 Euro vorgerechnet. Wegen hoher Fördermittel sei der Kauf für die Stadt so günstig.















