http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews#dcopt=ist;#1028889641#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews##1738276375#120#600#3
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews#dcopt=ist;#1028889641#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews##1738276375#120#600#3
mz_logo_head.gif
Montag, 13. Februar 2012
  • Login | Registrieren
  • Benutzername
    Passwort
    Passwort vergessen | Registrieren
    Medienhaus Lensing
    11.03.2010 16:30 Uhr
    Schriftgröße: A A A

    Das Mitleid in den Augen der anderen

    RHEINE Emma hat wieder 150 Gramm zugenommen. Mama Anna ist glücklich darüber, denn ihr zwölf Wochen altes Baby trinkt nur drei Fläschchen am Tag.Astrid Beckmann

    Bilder:

    Emma ist ein kleiner Sonnenschein. Sie kommt in die Sprechstunde von Mechtild Linnenschmidt, weil sie zu wenig Milch trinkt. Das kleine Foto zeigt viele glückliche Babys, die mit Hilfe der Praxis »Die Hebammen« auf die Welt gekommen sind.


    Emma ist ein kleiner Sonnenschein. Sie kommt in die Sprechstunde von Mechtild Linnenschmidt, weil sie zu wenig Milch trinkt. Das kleine Foto zeigt viele glückliche Babys, die mit Hilfe der Praxis »Die Hebammen« auf die Welt gekommen sind.
    Emma ist ein kleiner Sonnenschein. Sie kommt in die Sprechstunde von Mechtild Linnenschmidt, weil sie zu wenig Milch trinkt. Das kleine Foto zeigt viele glückliche Babys, die mit Hilfe der Praxis »Die Hebammen« auf die Welt gekommen sind.
    Deshalb kommt sie in die Sprechstunde von Mechthild Linnenschmidt. "Ich kontrolliere regelmäßig Emmas Gewicht. Nicht, dass sie abnimmt und keiner bekommt es mit", sagt die Mütter- und Stillberaterin aus Rheine. Und da Emma wieder zugelegt hat, muss die Mama sich keine Sorgen machen.

    Mechthild Linnenschmidt ist die einzige selbstständige Mütter- und Stillberaterin im Kreis Steinfurt, die beim Gesundheitsamt gemeldet ist. Zudem ist sie seit zehn Jahren Schreibaby-Therapeutin. In Rheine ist sie die Einzige.

    Am eigenen Leib

    Vor 23 Jahren hat Mechthild Linnenschmidt am eigenen Leib erfahren müssen, wie es ist, ein Schreibaby zu haben. Ihr Sohn Alexander schien sich die Seele aus dem Leib zu schreien. Nichts konnte ihn beruhigen. "Ich bin von Kinderarzt zu Kinderarzt gerannt, doch keiner konnte mir helfen", erinnert sie sich. Sie weiß noch genau, wie unfähig sie sich als Mutter fühlte. Wie andere Menschen mitleidig in den Kinderwagen blickten, in dem das weinende Baby lag. An ihre Schweißausbrüche, wenn der kleine Kerl nur das Gesicht verzog - weil sie wusste, gleich geht es wieder los. Heute hilft Mechthild Linnenschmidt Müttern, die in der gleichen Situation stecken wie sie damals. "Wichtig ist, dass man die Frauen in dieser Situation nicht allein lässt, dass man sie betreut, berät und ernst nimmt."

    Es gibt eine Formel, nach der Kinderärzte entscheiden, ob es sich um ein Schreibaby handelt oder nicht: Wer drei Tage in der Woche länger als drei Stunden am Stück schreit und das über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen, ist als Schreibaby zu betrachten. Mechthild Linnenschmidt hält die Formel für Quatsch. Sie macht es abhängig vom Empfinden der Mutter: "Wenn sie sagt, dass Baby ist ein Schreibaby, dann ist das für sie auch so. Und dann benötigt sie Hilfe." Meistens besteht zu dem Zeitpunkt bereits eine Kommunikationsstörung zwischen Mutter und Kind. "Viele Mütter legen ihr Baby dann ins Bettchen, wenn es gut drauf ist. Weil sie denken, jetzt kann ich einen Moment durchatmen." Doch was sie dabei vergessen ist: "Das Baby lernt, dass es auf den Arm kommt, wenn es schreit, und dass es weggelegt wird, wenn es gut drauf ist." Zudem verpasst die Frau einen der wenigen schönen Augenblicke mit ihrem Baby. Nämlich den, in dem das Kleine sie - endlich einmal - anlächelt. Ruhe bewahren - so lautet das oberste Gebot. Ganz schön schwierig, wenn das Baby weint und weint und weint. "Die Mutter sollte das Kleine einfach mal in sein Bettchen legen, in ein anderes Zimmer gehen und sich eine Pause gönnen", sagt Mechthild Linnenschmidt. Länger als fünf bis sieben Minuten hält das sowieso keine Frau aus, denn sie will ihrem Baby ja helfen. "Die paar Minuten schaden dem Kind nicht", versichert die Expertin. Eines müssen sich alle Frauen klar machen, deren Baby stundenlang schreit: "Es sind die äußeren Umstände. Das Baby hat eine Regulationsstörung. Ihm ist die Welt zu bunt, zu laut, zu grell."



    Mütter und Stillberaterin
    Um Mütter- und Stillberaterin werden zu können, muss man einen pädagogischen oder medizinischen Beruf erlernt und mindestens ein Kind haben. Mechtild Linnenschmidt ist gelernte Arzthelferin und hat drei erwachsene Kinder. Eine Mütter- und Stillberaterin berät Frauen bei allen Themen, die sich um das Stillen, um Flaschennahrung und Beikost drehen. Sie gibt Tipps zum Schlafverhalten des Kindes und unterstützt Eltern so genannter Schreibabys. Zweimal in der Woche, montags und donnerstags, hält Mechtild Linnenschmidt ihre Sprechstunde in der Praxis „Die Hebammen“ an der Kolpingstraße 4 ab. Telefonisch zu erreichen ist sie unter (05971) 9 48 15 07 oder 91 42 44.



    Mo
    +3°
    Schneefall
    Regen
    Di
    +3°
    Stark bewölkt
    +1°
    Regen
    Mi
    +4°
    Regen
    -1°
    Heiter
    So feiert die Region: Der Karneval in Bildern
    Schlagersänger Nikolas (l.) rockte bei der großen Kostümgala die Bühne im Festzelt.
    Auch in Hollingen wurde kräftig der Kinderkarneval gefeiert: Im Saal von Wältermann übernahmen Fabio und Loreen das Kommando.
    Die Schwarzlichtshow des Elferrats
    Kinderkarneval in Ahlintel bei Budde Heimann: Prinz Pascal und Prinzessin Vera feierten zusammen mit dem Stadtprinzenpaar.
    Buntes Treiben in der City:  Impressionen vom Kinderkarneval in der Fußgängerzone

    Fußball-A-Ligist Metelen

    1

    Trainer Pels findet es "wirklich unfassbar“

    Einer der drei Verletzten: Joel Hermann.

    METELEN Metelens Spielertrainer Markus Pels hadert mit dem extremen Verletzungspech seiner Truppe. „Das ist für mich nicht zu erklären. Wirklich unfassbar“, haderte er nach dem ersten Testspiel am Samstag. mehr...

    Fußball-A-Ligist Laer

    2

    Chancenwucher seines Teams amüsiert den Trainer

    Abaas Moussa (Mitte) verzweifelte angesichts seiner vielen vergebenen Gelegenheiten.

    LAER Erst war es ärgerlich, dann unglaublich und schließlich lustig. Was A-Ligist TuS Laer am Samstag im Test gegen den SuS Darme an Chancen versemmelte, ging auf keine Kuhhaut. mehr...

    Kinderkarneval

    3

    Sascha II. und Nina I. als neues Prinzenpaar gefeiert

    Bürgermeister Andreas Bürgermeister Andreas Hoge begrüßt das neue Kinderprinzenpaar, übergab Orden und den Stadtschlüssel.

    BURGSTEINFURT Der Kinderkarneval in Burgsteinfurt hat ein neues Prinzenpaar: Sascha II. (Kortüm) und Nina I. (Lakamp) aus den Reihen der Friedenauer Schützen. mehr...

    SC Preußen Borghorst

    4

    Günter Overkamp zum Vorsitzenden gewählt

    Günter Overkamp (l.) ist neuer SCP-Vorsitzender.

    BORGHORST Günter Overkamp war der einzige Kandidat für das Amt des 1. Vorsitzenden beim SC Preußen Borghorst. Das war schon im Vorfeld ein Vertrauensbeweis und es wurde bei der Jahreshauptversammlung am Freitag bestätigt. Die Mitglieder schenkten Overkamp bei der Abstimmung großes Vertrauen. mehr...

    7. Steinfurter Sportgala

    5

    Abend der Höhepunkte

    Ehrung Ehrenamt

    STEINFURT Krankheitsbedingte Ausfälle sind im Sport keine Seltenheit. Dann müssen die von der "Bank" ran. Wenn es aber ausgerechnet den "Spiel-Macher" und Moderator der Steinfurter Sportgala trifft, dann wackelt erstmal der ganze Aufbau. Ludgera Vogel und Peter Köster aber erwiesen sich als durchaus würdige "Ersatzspieler" für den erkrankten Uli Fischer. mehr...

    Lade TED
     
    Abstimmung wird geladen, bitte warten...
     


    http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews##1564023950#300#250#4
    Winterfoto-Aktion
    Eiszapfen an der Wettringer Aa.

    Schicken Sie uns hier Ihre Bilder

    Die Resonanz auf unserer letzten MZ-Winterfoto-Aktion war riesengroß. Wir freuen uns sehr über Ihre eingereichten Bilder. Sie können Ihre Fotos auch bei unserer Fotocommunity nahraum.de hochladen oder das Formular benutzten. Ihre tollen Bilder finden Sie dann in unserer Fotostrecke. mehr...

    Aktion
    Industriebrache: Die Kockschen Websäle in Borghorst

    Zeigen Sie uns Ihre Kehrseiten der Stadt

    Steinfurt ist 1a-Einkaufsstadt und staatlich anerkannter Erholungsort. Doch es ist längst nicht alles Gold, was glänzt. In Borghorst und Burgsteinfurt gibt es auch Schmuddel-Ecken. Schreiben Sie uns, wo für Sie die Steinfurter Kehrseiten sind. mehr...

    Alles zum Fußball in der Region

    Neues Zuhause für die Amateure

    Der Amateurfußball in der Region hat bei uns ein neues Zuhause: Zum Saisonstart haben wir zu den drei interessantesten Ligen eigene Dossiers geschaltet. Hier finden Sie hin.

    Neue historische Serie
    Für den Postbus gab es auf dem Platz "Auf dem Schilde" eine Haltestelle. Mit dem Platz beschäftigen wir uns im ersten Teil der Serie "Blickpunkt Innenstadt".

    Straße mit Geschichte

    Straßen sind so etwas wie stumme Zeugen der Stadtgeschichte. Wenn sie reden könnten, hätten sie sicher viel zu erzählen. In der Serie "Straße mit Geschichte" widmen wir uns Straßen und Plätzen - und ihren Geschichten.

    Online-Sonderveröffentlichungen

    Wir über uns

    Diesmal mit: 150 Jahre Vereinsjubiläum Turnerbund Burgsteinfurt mehr...