Quote 5,1 Prozent: Erneut mehr Arbeitslose im August
STEINFURT Der Monat August war für den Bereich der Geschäftsstelle Steinfurt der Arbeitsagentur Rheine erneut kein guter: Die Arbeitslosigkeit ist wieder gestiegen - auf aktuell 2435 Personen. Damit haben sich 118 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juli und 35 mehr als im August des Vorjahres. Dementsprechend stieg auch die Arbeitslosenquote von 4,8 auf 5,1 Prozent.
Zum Vergleich: Im August 2010 lag sie bei 5 Prozent. Seit Beginn des Jahres gab es insgesamt 4749 Arbeitslos-Meldungen, das ist ein Plus von 259. Auf der anderen Seite stehen dieser Entwicklung aber auch 4344 Abmeldungen gegenüber. Das ist ebenfalls eine Steigerung und zwar von 336.
Und auch die Zahl neuer Arbeitsstellen, die von Arbeitgeberseite im August gemeldet wurden, liegt mit 181 um 66 höher als im Vorjahr. Bezogen auf das ganze Jahr waren es 1185 neue Stellen - ein Zuwachs von 159.
Kreisweit auf Rang drei
Die Arbeitslosen-Quote der Geschäftsstelle Steinfurt bewegt sich exakt auf dem Niveau des Kreises, der ebenfalls 5,1 Prozent registriert. Nach Schlusslicht Rheine (6,1 %) und Greven (5,3 %) liegt Steinfurt damit kreisweit auf Platz 3. Bessere Zahlen gibt es aus Emsdetten (4,5%) sowie Ibbenbüren und Lengerich (beide 4,6%).
Für die Arbeitsagentur Rheine ist es keine ungewöhnliche Entwicklung, dass die Arbeitslosigkeit, aber auch offene Stellen in den Sommermonaten steigen. Ursachen seien ein ferienbedingter Rückgang der Produktion wie auch Schul- und Ausbildungsabgängern, die kurzfristig auf Arbeit bzw. Ausbildungplätze warten. Gleichzeitig sorgt die wirtschaftliche Lage für mehr Bedarf.
50- bis 65-Jährige haben den größten Anteil am Gesamtbestand
Auch im August hat sich der Trend der letzten Monaten fortgesetzt, dass mehr Männer (12 459) als Frauen (1190) ohne Arbeitsplatz waren. Altersbezogen hat die Gruppe der 50- bis unter 65-Jährigen mit 643 den größten Anteil am Gesamtbestand. 47 und damit den niedrigsten Anteil an der Arbeitslosigkeit in der Geschäftsstelle Steinfurt haben die Jugendlichen (15 bis unter 20 Jahre).















