Luftsportgemeinschaft: Neue Technik sorgt für mehr Sicherheit
STEINFURT Wenn die Mitglieder der Luftsportgemeinschaft Steinfurt e.V. demnächst in ihre Flugzeuge steigen, werden sie ihrem Hobby dank neuester Flugsicherheitstechnik mit einem Plus an Sicherheit nachgehen können. Möglich machen es so genannte "FLARM Geräte".
Getreu dem fliegerischen Motto »Safety first« hat die LSG alle ihre Flugzeuge mit sogenannten FLARM-Geräten ausgestattet.
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- SC Preußen Borghorst SCP-Gast Mesum seit acht Spielen unbesiegt
- Fußball-A-Liga Laerer Endspiel gegen Metelen
- Fußball-A-Liga Scheinbar klare Vorzeichen zwischen SCP II und Horstmar
- SV Burgsteinfurt Vorm Haltern-Spiel: Viele Gespräche und ein Rauswurf
Nur dass dieses „Navi“ nicht den Weg zur gewünschten Adresse errechnen muss. Statt dessen funkt das FLARM ständig die eigene Position, die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit an andere FLARMs, die sich in der Nähe befinden. Die Geräte berechnen anhand dieser Daten, ob sich die Flugwege kreuzen und evtl. Kollisionsgefahr besteht. Wenn ja, bekommt der Pilot sofort ein optisches und akustisches Signal, das ihm die Richtung anzeigt, in der sich das andere Flugzeug befindet.
Groß wie eine Zigarettenschachtel
In der Verkehrsfliegerei kennt man solche Funktionen von den so genannten TCAS-Geräten. Die sind aber für den Luftsport nicht einsetzbar. Einerseits sind sie viel zu teuer und zu schwer, um z.B. in ein Segelflugzeug eingebaut zu werden. Zudem kann man sie nicht mit Batteriestrom betreiben. Ein FLARM hat dagegen nur die Größe einer Zigarettenschachtel und benötigt einen Bruchteil des Stroms eines TCAS.
Entwickelt wurde die Technik in der Schweiz, weshalb die Geräte noch eine weitere Funktion besitzen. In einer eingebauten Datenbank sind Luftfahrthindernisse und Geländehöhen gespeichert. Nähert sich das Flugzeug in zu geringer Höhe einem dieser Punkte, wird ebenfalls Alarm geschlagen, um eine Kollision z.B. mit einem Berg, einem Turm oder einer Hochspannungsleitung zu vermeiden.
Gerät bei jedem Start dabei
Nun ist es nicht so, dass die LSG Steinfurt in den vergangenen Jahren ständig mit Kollisionen in der Luft konfrontiert war – ganz im Gegenteil. Aber nach der Devise „Zwei sehen mehr als einer“ nehmen die Piloten nun das FLARM bei jedem Start mit, um so zusätzliche Sicherheit vor allem in viel beflogenen Lufträumen zu bekommen. Der elektronische „Copilot“ sorgt so dafür, dass der Pilot auch bei schlechteren Sichtverhältnissen vor möglichen Hindernissen gewarnt wird.
Möglich wurde die Investition in diese Geräte übrigens durch einen Zuschuss der Landesregierung, die ca. 50 Prozent der Anschaffungskosten übernommen hat.















